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Formel1-Pilot Nico Hülkenberg hat gute Erinnerungen an Hockenheim

18.07.2012 | 17:13 Uhr
Formel1-Pilot Nico Hülkenberg hat gute Erinnerungen an Hockenheim

Emmerich.   Formel1-Fahrer Nico Hülkenberg aus Emmerich gibt sich bescheiden. „Ich muss zugeben, dass Sebastian und Michael die Hauptattraktionen sind“, sagt er mit Blick auf die beiden deutschen Weltmeister Vettel und Schumacher vor dem heimischen Grand Prix am Wochenende auf dem Hockenheimring, „aber die Fans unterstützen alle deutschen Fahrer“.

Nicht nur der Emmericher Rennfahrer Nico Hülkenberg freut sich vor dem heimischen Grand Prix am Wochenende auf dem Hockenheimring auf die unglaubliche Stadionatmosphäre, wo die Fahrer die Zuschauer trotz der PS-Monster im Heck ihrer Boliden jubeln hören.

„Die Fans unterstützen das Rennen und schaffen eine tolle Atmosphäre, besonders im Stadion-Sektor am Ende der Runde“, meint dann auch Hülkenberg, der gute Erinnerungen an die Strecke in der Kurpfalz hat. „Dort habe ich mein allererstes Autorennen überhaupt in der Formula BMW im Jahr 2005 bestritten – damals habe ich beide Rennen an dem Wochenende gewonnen.“

Augenmerk auf Kurve eins

Allerdings war sein einziger Formel1-Einsatz in Hockenheim 2010 im Williams nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Nach einem schwachen Start verlor er seinen zehnten Platz aus dem Qualifying und beendete den Grand Prix als 13.

Der Rennfahrer Nico Hülkenberg aus Emmerich freut sich auf den Grand Prix in Hockenheim. Foto: Imago Sportfotodienst

Nichtsdestotrotz ist der 24-Jährige von der 4574 Kilometer langen Strecke mehr als angetan. „Mir gefällt das Layout, obwohl die Runde relativ kurz ist“, so der Emmericher. „Ich denke, die herausforderndste Kurve ist die erste.Es ist eine schnelle Rechtskurve, die wir mit über 200 km/h durchfahren und am Ausgang gibt es einen tückischen Kerb. Außerdem ist es wichtig, die Haarnadel gut zu bekommen. Wenn man sich verbremst, rutscht man weit hinaus und somit ist es die beste Stelle zum Überholen.“

In der Konstrukteurswertung ist es nach wie vor eng. So liegt Force India nur drei Punkte hinter Williams. Auch der Abstand zu Sauber (16 Punkte) ist noch überschaubar. „Es ist schon befriedigend, dass wir regelmäßig in die Top Ten fahren, was uns fehlt, ist das Quäntchen Glück, so dass wir mal auf dem Podium landen“, erklärt Force India-Teamchef Vijay Mallya, der auf Punkte in Hockenheim hofft.

Die Topverdiener im Sport

 

Torsten Tenbörg

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