Eintracht und Haldern sind gerettet

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Am Niederrhein..  Der SV Rees musste in der Niederrheinliga erneut eine 0:1-Niederlage hinnehmen, da es den Grün-Weißen bei den Sportfreunden Baumberg nicht gelang, trotz guter Tormöglichkeiten einen Treffer zu erzielen.

So sah es lange Zeit nach einer Punkteteilung aus. Bis zur 77. Minute hatten beide Mannschaften jeweils nur drei hochkarätige Torchancen zu verzeichnen, aber die beiden gut aufgelegten Torhüterinnen ließen sich mit starken Paraden nicht überwinden. Ein Fehler im Reeser Spielaufbau mit entsprechendem Ballverlust führte dann zum Siegtreffer für die Gastgerberinnen. Kurz zuvor war Jule Linkner per Konter auf dem Weg zum Reeser Führungstreffer gewesen, bevor sie per Notbremse gestoppt wurde. Der Unparteiische ahndete die Szene jedoch nur mit der gelben Karte und der anschließende Freistoß brachte nichts ein. Auch nach der Führung der Heimelf konnten die Reeserinnen den Druck auf das Baumberger Tor nicht mehr erhöhen und so blieb es beim 1:0.

„Wir haben nicht die Qualität im Kader, um den Ausfall von vier Stammkräften zu kompensieren. Ich hoffe, dass zum Saisonfinale zumindest drei von ihnen wieder zur Verfügung stehen“, analysierte SVR-Coach Dirk Slis das Spiel, bei dem er nach den Ausfällen von Lara Mulder und Theresa Lamers auch noch kurzfristig beruflich bedingt auf Lena Lipka und Julia Schaffaf verzichten musste.

Obwohl sich die Emmericher Eintracht trotz eines 2:0-Erfolges gegen den GSV Moers II mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr vom drittletzten Platz verbessern wird, hat das Team den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft. „Zum Glück haben die Regionalligisten für uns gespielt und es wird keine zusätzlichen Absteiger in die unteren Klassen geben“, ist Eintracht-Coach Fritz Verhey froh, dass der Eintracht ein Relegationsspiel erspart bleibt.

„Gegen Moers haben wird endlich mal wieder ein gutes Fußballspiel gezeigt“, freute sich Verhey über den ansprechenden Auftritt seiner Mannschaft, die während der Saison immer wieder mit personellen Problemen zu kämpfen hatte. So wurden insgesamt 31 Spielerinnen eingesetzt. Die Treffer beim Erfolg gegen den GSV erziele Miriam Kemmetter in der 75. und 78. Minute.

Für die Eintracht ist die Saison bereits beendet, da sie am finalen Wochenende spielfrei hat. In einer sehr ausgeglichenen Liga trennen die Emmericherinnen mit 27 Punkten auf Platz zwölf nur zwei Zähler von Rang sechs.

Auch der SV Haldern bleibt definitiv Landesligist. Gegen die DJK Adler Union Frintrop gab es ein 1:1 (1:1)-Remis. Die Gäste gingen bereits in der dritten Minute in Führung, begünstigt durch Halderner Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Torhüterin und Abwehr. Auf der anderen Seite führte nur drei Minuten später eine ähnliche Situation zum Ausgleich durch Bergisa Heide.

Nach Wiederanpfiff hatten die Rot-Weißen eine sehr gute Torchance durch Desiree Janßen, die sich stark gegen die gegnerische Abwehr durchsetze, jedoch beim Abschluss kein Glück hatte (55.). Wenig später verfehlte der Torschuss von Lisa Reuyß nur knapp das Ziel. Die beste Möglichkeit der Essenerinnen resultierte aus einem Kopfball gegen das Aluminium.

VfB Rheingold verliert in Brünen

In der Bezirksliga unterlag der VfB Rheingold beim SV Brünen mit 0:2 (0:0). „Wir haben im ersten Durchgang ordentlich gespielt und keine Chancen zugelassen. In Hälfte zwei haben uns eigene Fehler auf die Verliererstraße gebracht“, resümierte VfB-Co-Trainer Ralf Hackfort.

Fortuna Millingen musste im Bezirksliga-Match bei Olympia Bocholt eine unglückliche 3:4-Niederlage hinnehmen. Gina Herold brachte die Fortuna in der 38. Minute mit einem verwandelten Strafstoß in Führung.

In der Schlussphase konnten die Millingerinnen zwar einen 1:3-Rückstand durch Tore von Gina Herold (82.) und Rebecca Lamers (85.) ausgleichen, kassierten dann aber in der Nachspielzeit noch den vierten Treffer.