Die Reeser Rechnung lautet sieben Punkte aus den nächsten drei Spielen

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Am Niederrhein..  Durch die Niederlage zuletzt gegen den 1. FC Bocholt II hat sich BW Bienen (5. Platz/51 Punkte) endgültig aus dem Aufstiegskampf der Kreisliga A verabschiedet. „Durch die vielen Ausfälle ist einfach nicht mehr genug Sub-stanz in der Mannschaft“, hat BWB-Coach Rolf Sent festgestellt. „50, 60 Minuten können wir mithalten, danach wird es meistens schwer“. Nichtsdestotrotz wolle man die Saison vernünftig zu Ende spielen und möglichst im oberen Tabellendrittel abschließen, sagt Sent, der mit seinem Team am Sonntag (15 Uhr) bei der DJK SF 97/30 Lowick antritt. „Die sind das gleiche Kaliber wie zuletzt Bocholt“, sieht der Bienener Trainer sein Team erneut vor einer ganz schweren Aufgabe.

In der nächsten Saison wird Sent auf Christoph Eyting verzichten müssen. Der Mittelfeldspieler hat dem Coach mitgeteilt, dass er zu Fortuna Millingen zurückkehren wird.
SV Brünen –
SV Rees (So. 15 Uhr)

Für den SV Rees (14. Platz/27 Punkte) gilt es in den drei kommenden Partien. „Sieben Punkte sollten wir da holen“, lautet die Rechnung zum Klassenerhalt von Trainer Bernd Franken vor den Matches gegen die direkten Konkurrenten SV Brünen, Borussia Bocholt und TuB Bocholt II. „Wir können sicherlich nicht darauf hoffen, auch in den letzten beiden Spielen zu punkten“. Zum Saisonfinale müssen die Grün-Weißen noch gegen die Topteams 1. FC Bocholt II und die DJK 97/30 Lowick antreten. „Ich rechne mir in Brünen durchaus einen Sieg aus“, ist Franken vor der Partie am Sonntag trotz des Rückschlags zuletzt gegen Biemenhorst zuversichtlich. Verzichten muss der Coach auf Philipp Bock, der im Urlaub ist und zudem an einer Achillessehnenverletzung laboriert.
Bei den Gastgebern wird wohl Goalgetter Torsten Bongers fehlen. Der neue Brüner Trainer Wolfgang Schanzmann hatte bei seinem Debüt in Anholt direkt das System auf eine Viererkette umgestellt. „Das war sicherlich kurzfristig, aber ich habe intelligente Spieler“, so Schanzmann. „Ich sehe in der Viererkette nicht automatisch ein höheres Risiko, aber durchaus mehr Möglichkeiten im Aufbau“, begründet er.


Borussia Bocholt –
Westfalia Anholt (So. 15 Uhr)

Auch für die Westfalia gilt es, in den kommenden Partien unbedingt zu punkten. Die zur Rückrunde personell stark veränderte Borussia liegt derzeit einen Zähler vor der Westfalia, die den dritten Abstiegsplatz einnimmt. Am Wochenende drauf ist dann die bereits abgestiegene Reserve des TuB Bocholt am Pannebecker zu Gast. Anholts Coach Hans-Georg Trinker hofft, dass sich sein Team nicht wie schon etliche Male in dieser Saison und zuletzt auch wieder beim 2:2 gegen Brünen gravierende Defensiv-Schnitzer leistet.