Die Entscheidungen rücken näher

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Was wir bereits wissen
Kreisliga A: Der SV Haldern spielt um den Aufstieg in die Bezirksliga. Im Tabellenkeller zittern der SV Rees, der VfB Rheingold und Westfalia Anholt zwei Spieltage vor Saisonende um den Klassenerhalt.

An Rhein und Issel..  Richtig spannend präsentiert sich die Kreisliga A im Saisonendspurt, auch wenn die ersten Entscheidungen mittlerweile gefallen sind. Seit dem Pfingstwochenende steht die Reserve des 1. FC Bocholt als Aufsteiger in die Bezirksliga fest. Das könnte in den verbleibenden zwei Spielen auch der SV Haldern schaffen.

Im Tabellenkeller wird noch ein Absteiger gesucht, da TuB Bocholt II und die DJK SF 97/30 Lowick II bereits als Absteiger in die B-Liga feststehen. Hier könnte es noch Westfalia Anholt, den VfB Rheingold oder den SV Rees sowie die DJK Barlo treffen. Dass vier Mannschaften in die B-Liga absteigen müssen, ist unwahrscheinlich. Dieser Fall tritt nur ein, wenn gleich fünf Mannschaften aus dem Kreis 11 Rees-Bocholt aus der Bezirksliga absteigen würden. Das ist allerdings fast nur noch theoretisch denkbar.

Die NRZ gibt einen Überblick, welche Ausgangslage die einzelnen Mannschaften aus Emmerich, Rees und Isselburg im Saisonendspurt haben.

Tabellenplatz: 4.
Punkte: 63
Tore: 62:29, +33
Die restlichen Spiele: BW Dingden (A), DJK Barlo (H).
Die Ausgangslage: Für Trainer Jürgen Stratmann ist die Zielvorgabe eine eindeutige Geschichte. „Wir müssen noch sechs Punkte holen, wenn wir denn noch was erreichen wollen“, so der Übungsleiter am Pfingstmontag nach dem Sieg gegen BW Bienen.

Neben den Haldernern streiten noch die DJK SF 97/30 Lowick (2./65/+42) und GW Lankern (3./63/+34) um den zweiten Aufstiegsplatz neben dem 1. FC Bocholt II. Auf dem Papier haben die Lowicker das leichteste Restprogramm, da sie gegen die Kellerkinder Anholt und Rees antreten müssen. Allerdings stecken diese beiden Gegner noch tief im Abstiegskampf. Haldern hingegen tritt am kommenden Wochenende gegen Dingden an, für die die Saison in jede Richtung gelaufen ist. Zum Abschluss der Saison geht’s daheim gegen Barlo, die ebenfalls zurzeit noch um den Klassenerhalt zittern müssen.

Tabellenplatz: 12.
Punkte: 33
Tore: 58:55, + 3
Die restlichen Spiele: 1. FC Bocholt II (H), DJK SF 97/30 Lowick (A).
Die Ausgangslage: Von allen Mannschaften, die rechnerisch noch absteigen können, haben die Reeser wohl das schwerste Restprogramm. Zunächst geht es gegen den bereits feststehenden Aufsteiger 1. FC Bocholt II, ehe am letzten Spieltag Aufstiegskandidat DJK SF Lowick dran ist.

„Ich fühle mich noch nicht gesichert“, sagte SVR-Coach Bernd Franken nach dem Pflichtsieg an Pfingsten gegen TuB Bocholt II. Allerdings könnten die Grün-Weißen mit psychologischem Vorteil in die letzten Spiele starten, standen sie doch praktisch bis zum 21. Spieltag permanent auf einem Abstiegsplatz. Die starke Rückrunde (21 Punkte) sollte daher Selbstvertrauen geben.

Tabellenplatz: 14.
Punkte: 32
Tore: 42:60, - 18
Die restlichen Spiele: BW Bienen (A), BW Dingden (H).
Die Ausgangslage: Beim Emmericher Traditionsverein läuft es genau umgekehrt im Vergleich zum SV Rees. In der Rückrunde konnten bisher gerade einmal zwölf Punkte eingefahren werden. Immerhin kamen drei am Pfingstmontag gegen den VfL Rhede II hinzu. Der Sieg war im Absteigskampf überlebenswichtig und kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Für Trainer Frank Bauhaus war der Erfolg vor allem deshalb enorm wichtig, weil „wir den Klassenerhalt wieder selbst in der Hand haben“. Der VfB trifft jetzt noch auf zwei Gegner, die darüber hinaus die Saison austrudeln lassen können.

Tabellenplatz: 15.
Punkte: 30
Tore: 42:63, - 21
Die restlichen Spiele: DJK SF 97/30 Lowick (H), TuB Mussum (A).
Die Ausgangslage: Seit dem vergangenen Wochenende hat die Westfalia den Klassenerhalt nicht mehr selbst in der Hand. Schlimmer noch, sollte am kommenden Wochenende die drei direkten Konkurrenten (Rees, Rheingold und Barlo) Siege einfahren und gleichzeitig die Anholter ihr Heimspiel gegen Aufstiegskandidat Lowick verlieren, steht dann bereits der Abstieg fest. So viel ist klar: Die Westfalia steht vor einer Herkulesaufgabe.