„Die Chancen stehen immer 50:50“

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Haldern..  Zum A-Liga-Duell der Lokalrivalen SV Haldern und SV Rees kommt es heute Abend um 19.30 Uhr im Lindenstadion. Die Gäste setzten am vergangenen Spieltag nochmal ein dickes Ausrufezeichen im Abstiegskampf, als sie trotz 75-minütiger Unterzahl bei der DJK Barlo mit 4:2 gewannen.

Gäste reisen selbstbewusst an

Dementsprechend treten die Grün-Weißen mit breiter Brust beim Nachbarn an. „Die Halderner haben eine sehr gute Mannschaft und stehen sicherlich auch zurecht da oben, wir haben aber durch die Siege gegen Rhede und Barlo noch einmal einen richtigen Schub bekommen und wollen auch in Haldern einen, wenn nicht drei Punkte mitnehmen“, sagt der Reeser Trainer Bernd Franken vor der Nachholpartie.

„Wir haben Respekt, aber sicherlich keine Angst“, schätzt auf der anderen Seite auch der Halderner Trainer Jürgen Stratmann den Konkurrenten – ohne gleichzeitig die eigenen Ziele klar zu definieren. Mit einem Sieg wollen die Lindendörfler ihre Aufstiegsambitionen wahren. Am Ostermontag erkämpften die Rot-Weißen im Topspiel gegen die Reserve des 1. FC Bocholt ein torloses Unentschieden und liegen damit als Tabellendritter, bei nur einem Zähler Rückstand auf Platz zwei weiterhin aussichtsreich im Rennen. „Wir freuen uns natürlich auf das Spiel gegen Rees. In so einem Derby ist die Tabelle auch vollkommen egal, die Chance stehen immer 50:50“, meint Stratmann, der mit Henrik Tenhagen allerdings auf einen wichtigen Akteur verzichten muss. Der zentrale Abwehrspieler ist aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt.

Tenhagen und Vos gesperrt

Den Reesern wird mit Mittelfeldregisseur Alexander Vos nach seiner Roten Karte in Barlo ebenfalls ein Leistungsträger fehlen. „Wir haben aber zuletzt bewiesen, dass wir auch den Ausfall von guten Spielern kompensieren können“, sagt Franken, der mit Philipp Bock, Daniel Schnelting, Sebastian Verfürth und Sebastian Hagedorn in Haldern auf ein Quartett zurückgreifen kann, das Montag gefehlt hatte.