Derby steigt jetzt in Rees
12.02.2010 | 19:00 Uhr 2010-02-12T19:00:00+0100Rees. Die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg holt am Samstag um 17 Uhr das Bezirksliga-Match gegen BW Dingden nach.
Weil vor zwei Wochen ein Dachfenster in der Isselburger Halle am Stromberg undicht war und die Sportstätte gesperrt werden musste, holt die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg (6. Platz/14:12-Punkte) am Karnevalssamstag das ausgefallene Bezirksliga-Match gegen Blau-Weiß Dingden (5. Platz/19:7-Punkte) nach. Austragungsort ist – auch wenn der Schaden in Isselburg inzwischen behoben ist – ab 17 Uhr die Dreifachsporthalle am Reeser Westring. „Gerade in dem Derby hätten wir eigentlich lieber in Isselburg gespielt”, bedauert HSG-Trainer Rolf Paschmann. „Das ist allerdings jetzt nicht mehr zu ändern und wir werden nichtsdestotrotz versuchen, einen Heimsieg einzufahren”.
Viel Tempo machen
Im Hinspiel mussten die Vereinigten eine deutliche Schlappe hinnehmen und haben dementsprechend noch eine Rechnung mit dem Nachbarn offen. „Vor allem dürfen wir nicht wieder den Beginn verschlafen”, so die klare Ansage des Übungsleiters an seine Mannschaft. „Außerdem müssen wir viel Tempo machen, wenn die Dingdener Abwehr erst einmal steht, wird es schwer”.
Verzichten muss Paschmann auf Stefan Langenbach, der mit einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter noch länger ausfallen wird.
Unterdessen schaut der HSG-Trainer auch schon verstärkt auf die kommende Saison. Dann gilt es, mit Heinz-Bernd Böing, Frank Nehling, Christian Tenbrock und Stefan Langenbach gleich vier wichtige Spieler zu ersetzen, die aufhören oder zumindest deutlich kürzer treten wollen. „Das wird alles andere als einfach, adäquaten Ersatz zu finden”, ist sich Paschmann, dessen Kader jetzt schon sehr schmal ist, der Problematik bewusst. „Ich hoffe, wir werden da Lösungen finden.”
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