Der SV Haldern will weiter alles versuchen

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Am Niederrhein..  Nach wie vor im Aufstiegsrennen zur Bezirksliga befindet sich der SV Haldern. „Wenn man so nah dran ist, will man das Ziel natürlich auch erreichen. Wir werden weiterhin alles versuchen, wollen aus den restlichen vier Spielen so viele Punkte wie möglich holen und müssen dann am Ende sehen, was dabei herauskommt“, sagt der Halderner Trainer Jürgen Stratmann, der momentan mit seiner Mannschaft auf Rang vier zwei Zähler hinter der DJK SF 97/30 Lowick (2.) und vier Punkte hinter Spitzenreiter 1. FC Bocholt II liegt. „Wenn einer vor uns patzt, müssen wir da sein“, lautet die Ansage des Übungsleiters. Dazu zählt natürlich auch, dass die Lindendörfler am Sonntag (15 Uhr) ihr Match beim VfL Rhede II (9. Platz/36 Punkte) erfolgreich bestreiten.

Jan Kalkwarf (privat verhindert) und Lukas Meurs (Studium) werden ausfallen, hinter den Einsätzen von Miguel Sperling (Entzündung am Schienbein) und Jan Kalkwarf (Fuß) stehen noch Fragezeichen.


SV Rees –
Borussia Bocholt (So. 15 Uhr)

Seit Bernd Franken den SV Rees übernommen hat, können die Grün-Weißen nur hopp oder top. Jeweils neun Siege und Niederlagen lautet die Bilanz des Übungsleiters, der nun mit seinem Team am Sonntag gegen Borussia Bocholt (11.) sowie am Pfingstmontag gegen TuB Bocholt II (16.) die noch fehlenden Zähler zum Klassenerhalt sammeln will. „Natürlich erhoffe ich mir zwei Siege, auch wenn die Borussia gerade in der Rückrunde gezeigt hat, dass sie eine starke Truppe hat“, meint Franken, der bis auf den gesperrten Ferhat Güngör sein komplettes Aufgebot zur Verfügung hat.


Westfalia Anholt –
TuB Bocholt II (So. 15 Uhr)

Im Kellerduell des Tabellendrittletzten gegen den Vorletzten zählt für die Westfalia nichts anderes als ein Sieg, wenn man die Hoffnungen auf den Klassenerhalt weiter nähren will. „Wir müssen alles dran setzen, dieses Spiel zu gewinnen“, will der Anholter Trainer Gans-Georg Trinker die schwarze Rückrunden-Heimserie ohne Dreier endlich beenden.

Allerdings müssen die Hausherren, denen noch ein ganz schweres Restprogramm bevorsteht, gleich acht Akteure ersetzen, unter anderem wird Nils Terstegen fehlen. Der Stammkeeper wird aufgrund einer Fingerverletzung bis zum Saisonende ausfallen. „Jetzt müssen halt die restlichen Akteure die Kohlen aus dem Feuer holen“, fordert Trinker, der im Übrigen unabhängig von der Klasse auch in der kommenden Saison als Trainer in Anholt das Sagen haben wird.


GW Lankern –
VfB Rheingold (So. 15 Uhr)

Vor einer hohen Hürde stehen die Rheingolder am Sonntag, denn Gastgeber GW Lankern muss gewinnen, wenn man im Aufstiegskampf eventuell noch ein Wörtchen mitreden will. Doch auch die Emmericher müssen dringend Punkte einfahren. Lediglich zwei Zähler beträgt der Abstand auf den Drittletzten aus Anholt. „Wir haben uns mit der kompletten Mannschaft das Spiel der Lankerner in Haldern angesehen und durchaus einige Sachen gesehen, womit man sie ärgern könnte“, erzählt VfB-Coach Frank Bauhaus, der mit einem Punkt beim Tabellendritten gut leben könnte.

Carsten Meyer ist nach Rotsperre wieder zurück im Kader, lediglich der angeschlagene Malte Arens ist noch fraglich. Bis auf Benedikt Klump, der privat verhindert ist, und den verletzten Michael Heßling können auch die Lankerner personell aus dem Vollen schöpfen.
BW Bienen –
TuB Mussum (So. 15 Uhr)

„Wir haben dem Gegner einen schönen Pokalfight geliefert und einige Spieler sind bis an ihre Leistungsgrenze gegangen. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat“, bedauert BWB-Coach Rolf Sent die unglückliche 1:2-Niederlage nach Verlängerung in Lowick. Obwohl es in der Meisterschaft für sein Team (5. Platz/51 Punkte) um nichts mehr geht, will Sent „weiterhin jedes Spiel gewinnen und sich vernünftig aus der Saison verabschieden“.