Der schwerstmögliche Auftakt

Foto: WAZ FotoPool

Praest..  Die schwerstmögliche Aufgabe wartet für den RSV Praest zum Rückrundenauftakt in der Bezirksliga. Die abstiegsgefährdeten Emmericher müssen am morgigen Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenführer SV 08/29 Friedrichsfeld antreten.

Die Vereinigten sind insbesondere auf der heimischen Anlage eine Macht. Acht Siege, ein Remis, null Niederlagen lautet bei einem Torverhältnis von 32:8 die eindrucksvolle Bilanz. „Zum einen ist der Druck in so einem Spiel sicherlich nicht ganz so groß, als wenn es ge-gen einen direkten Konkurrenten geht, auf der anderen Seite wird es bei einer weiteren Niederlage gewiss nicht einfacher“, meint RSV-Trainer Roland Kock zum Auftritt beim Klassenprimus.

Erfolg im Hinspiel

Dass man den Friedrichsfeldern durchaus das Wasser reichen kann, hat das Hinspiel gezeigt, als die Praester einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg ummünzen konnten. Anschließend sollten allerdings einige Rückschläge für die in den vergangenen Jahren in der Bezirksliga erfolgsverwöhnten Gelb-Schwarzen folgen – mit zuletzt gleich sechs Niederlagen in Serie. Konsequenz sind inzwischen vier Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. „Ich habe die Mannschaft in der Winterpause noch einmal richtig eingenordet, und ich gehe davon aus, dass es nun auch wirklich alle kapiert haben. Das ist vor allem eine Charakterfrage, wie wir mit der Situation umgehen“, geht Kock davon aus, dass sein Team den Abstiegskampf im neuen Jahr von der ersten Minute annehmen wird.

Dienberg und Zwiekhorst fraglich

Noch einmal Selbstvertrauen tanken konnten die Praester am Donnerstag durch den 3:1-Erfolg im Kreispokal gegen TuB Bocholt. „In dem Spiel haben wir auch noch mal das eine oder andere ausprobiert“, erklärt Kock, der nun allerdings beim Tabellenführer um den Einsatz von Sven Dienberg bangen muss, der in der Pokalpartie mit einem Pferdekuss ausgewechselt wurde. Auch der Einsatz von Daniel Zwiekhorst ist fraglich, da der Defensivmann aufs Becken gefallen ist. Dafür ist Dennis Thyssen am Sonntag wieder dabei.

„Wir müssen morgen vor allem kompakt stehen, wollen gleichzeitig aber auch selbst einiges nach vorne machen, um den Gegner möglichst weit von unserem Tor fernzuhalten“, meint Kock angesichts der starken Friedrichsfelder Offensive um Goalgetter Thomas Giesen, der zuletzt auch beim 2:0-Pokalsieg beim VfB Rheingold die beiden Treffer erzielte. In der Bezirksliga konnte Giesen bisher 16 Torerfolge feiern.