Der Gegner stellt das beste Rückrunden-Team

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Praest..  Zwei Heimspiele bestreitet Bezirksligist RSV Praest in den kommenden vier Tagen. Zu Gast sind dann die beiden derzeit besten Rückrundenmannschaften. Morgen kommt der SV Krechting, der in diesem Jahr bereits fünf Siege erzielen konnte und nur eine Niederlage hinnehmen musste, in den Emmericher Süden, am 15. April reist dann die Zweitvertretung des 1. FC Kleve (13 Punkte aus sieben Partien) an den Offenberg.

„Die Bilanz der Krechtinger spricht für sich, sie werden sicherlich voller Selbstbewusstsein bei uns antreten. Sie haben sich richtig gefestigt und sind mittlerweile eine sehr stabile Mannschaft“, weiß RSV-Coach Roland Kock nur zu genau, dass dieses Match kein Vergleich zum Hinrundenspiel sein wird, als die Praester vor allem dank einer starken zweiten Hälfte letztendlich klar mit 4:0 (0:0) die Oberhand behielten. „Diese Partie können wir ganz schnell aus dem Gedächtnis streichen“, hat der Coach seiner Mannschaft bereits während der Woche eingetrichtert. Damals hatten beim jetzigen Tabellenvierten einige Stammspieler gefehlt.

Kock fordert Steigerung

Obwohl sich auch die Praester Rückserienbilanz – elf Punkte aus sechs Begegnungen – durchaus sehen lassen kann, liegen die Schwarz-Gelben immer noch auf einem Abstiegsplatz. Zwei Punkte Rückstand sind es momentan zum SC 26 Bocholt, der den rettenden Platz elf einnimmt und zu dem die Praester dann am kommenden Sonntag fahren müssen.

Am Ostermontag erreichte der RSV ein 2:2-Unentschieden beim Abstiegskonkurrenten Viktoria Winnekendonk, das Kock nicht zufrieden stellte. „Es war zwar nicht alles schlecht dort, wir haben ja beispielsweise kaum Torchancen des Gegners zugelassen, aber mir fehlte der letzte Kick und morgen werden wir auf jeden Fall wieder mehr abrufen müssen, wenn wir gegen Krechting bestehen wollen. Um dran zu bleiben, müssen wir natürlich auch weiterhin punkten“, hofft der Trainer trotz der guten Form des Kontrahenten auf einen Heimsieg für seine Mannschaft. Angepfiffen wird die Partie von Referee Thomas Verrieth um 15 Uhr.

Im personellen Bereich hat der Übungsleiter der Praester keine Probleme, lediglich Marcel Heiliger wird aus privaten Gründen fehlen. Größere Veränderungen in der Startaufstellung sind daher nicht zu erwarten.