Chciuk verlängert als 19. Spieler beim VfL Rhede

Am Niederrhein..  Der VfL Rhede treibt die Planungen für die kommende Saison weiter voran. Aus dem aktuellen Landesliga-Kader haben jetzt die Spieler Nummer 18 und 19 einen Vertrag für die neue Spielzeit unterschrieben. Dabei handelt es sich um Linksverteidiger Matthias Belting und Stürmer Stefan Chciuk. Darüber hinaus will der Verein in den nächsten Tagen auch den ersten externen Neuzugang bekannt geben.

„Matthias und Stefan sind absolute Teamplayer und tun der Mannschaft sehr gut. Deshalb war es auch so wichtig, mit beiden zu verlängern“, sagte Javier Garcia Dinis, Trainer des VfL Rhede. Chciuk sei zwar beruflich so eingespannt, dass er die eine oder andere Trainingseinheit ausfallen lassen müsse, „aber das kompensiert er mit individuellem Training, sodass er in der Vorrunde auch zu den Spielern mit der meisten Einsatzzeit gehörte“.

Weitestgehend geklärt ist inzwischen auch die Zukunft der Spieler, mit denen der VfL Rhede die Verträge bislang noch nicht verlängert hatte. Fünf Spieler werden demnach den Verein verlassen. So wechseln Stefan Radefeld und Leonard Spieker zum Bezirksligisten Westfalia Gemen. Der in Friedrichsfeld wohnende Oguzhan Derebasi möchte wegen seines Studiums in Essen künftig nicht mehr die viele Fahrerei auf sich nehmen und wird wohl zur SV Friedrichsfeld wechseln. Torhüter Yannick Wenzel steht vor einem Wechsel zu einem Bezirksligisten. Auch Nico Giese wird gehen. Er hat aber noch keinen neuen Verein. Mit Björn Seeger verhandelt der VfL hingegen noch um einen neuen Vertrag.

Insgesamt plant Garcia Dinis mit einem Kader von 22 Spielern plus X. Die endgültige Zahl hängt auch davon ab, wie viele Spieler aus der eigenen A-Jugend und der Reserve sich für den Kader empfehlen. „In der neuen Saison wird es nur noch zwei Landesliga-Gruppen mit jeweils 18 Mannschaften geben. Die Liga wird somit nicht einfacher werden“, sagt Garcia Dinis. Der VfL möchte die jetzt vorhandene Mannschaft gezielt weiterentwickeln, um in zwei, drei Jahren wieder einmal an das Tor der Oberliga klopfen zu können.