BW Dingden unterstreicht die positive Entwicklung

Am Niederrhein..  Die Revanche ist geglückt – und zwar sehr beeindruckend. Mit 3:0 (25:19, 26:24, 25:23) gewannen die Volleyball-Damen von BW Dingden in der Dritten Liga West gegen die SG Langenfeld und drehten damit das Resultat aus dem Hinspiel um. „Und das war absolut verdient“, lobte BWD-Trainer Olaf Betting seine Schützlinge.

Aus einem „starken Kollektiv“ wollte der Coach eigentlich niemanden hervorheben, ließ sich dann aber doch hinreißen: „Vera Koopmann in der Mitte und Maike Schmitz über Außen waren schon sehr stark. Zudem hat Jugendspielerin Eva Schmitz ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Auf die Frage, was seine Mannschaft denn besser gemacht habe als beim 0:3 im Hinspiel, antwortete Betting: „Wir haben eigentlich alles besser gemacht. Aufschlag und Annahme sind auch in der Klasse das A und O. Diesbezüglich haben wir einen riesen Sprung gemacht und sind Welten vom Saisonbeginn entfernt“, so der Coach. „Mittlerweile haben wir auch viel mehr Kontinuität in unserem Spiel.“

Eine brenzlige Phase hatten die Gastgeberinnen zu überstehen, mussten beim Stande von 23:24 im zweiten Durchgang einen Satzball abwehren. Auch der dritte Satz war insgesamt recht eng. „Aber da hatte ich nie das Gefühl, dass wir den verlieren würden. Unser Spiel war schon sehr stabil“, lobte Betting.

In dieser Form könnte es für die Dingdenerinnen zu einem „Showdown“ am letzten Spieltag um den zweiten Rang in Bremen kommen. Dass man sich in dem Volleyballdorf mit der Zweiten Liga beschäftigt zeigt der Umstand, dass BWD einen Antrag auf Vorlizenzierung gestellt hat. „Das ist keine definitive Zusage für den Fall, dass wir es sportlich schaffen. Aber wir wollen uns alle Türen offen halten“, so Betting.