Bezirksliga-Verbleib ist mehr wert als Landesliga-Aufstieg

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Michael Kühn, Vorsitzender des Bezirksligisten RSV Praest, im NRZ-Interview.

1 Der RSV Praest gehört mittlerweile zum festen Inventar der Bezirksliga, auch wenn in der vorigen Saison lange um den Klassenerhalt gezittert werden musste. Wie bewerten Sie den Verbleib in der Bezirksliga?

Als einen großen Erfolg – absolut. Wer hätte denn vor zehn Jahren gedacht, dass wir mittlerweile so viele Jahre in der Bezirksliga – auch spielbestimmend – unterwegs sind. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Als vor vier Jahren bekannt gegeben wurde, dass die Anzahl der Bezirksligen auf sechs Gruppen verringert wird, habe ich schon gesagt, es ist ein riesiger Erfolg, wenn wir dann nicht zu den 48 Absteigern zählen. Im Nachhinein muss ich sogar sagen, diese Leistung ist mehr wert als unser Landesliga-Aufstieg. Daher läuft es bei uns eigentlich perfekt.

2 Sie wollen aber sicher nicht nochmal so zittern wie in der vergangenen Saison?

Das wäre wünschenswert. Mit einem einstelligen Tabellenplatz in der kommenden Bezirksliga-Spielzeit wäre ich mehr als zufrieden

3 Was tut sich beim RSV Praest abseits des Fußballplatzes?

In der Tat haben wir ein Projekt ins Auge gefasst. Wir wollen unser Vereinsheim auffrischen. Da ist in den letzten 20 Jahren nicht mehr viel gemacht worden. Eventuell ist auch der Einbau einer neuen Theke angedacht. Um dieses Projekt kümmert sich Rainer Gebbing federführend. Zum Fußballplatz als solches möchte ich aber auch noch erwähnen, dass sich der Rasen wirklich über die Sommerpause prächtig erholt hat. Da muss ich unseren Platzwarten Heinz Gessmann und Jörg Schlotter ein großes Kompliment aussprechen.