Berufsreiter kommt gerne zurück nach Emmerich

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Emmerich..  Dirk Jerke kennt die Reitanlage am Schlösschen Borghees ganz genau. Als Jugendlicher war er für den RV von Lützow geritten, heute ist er Berufsreiter und Ausbilder und startet bis zur Klasse S für den RV Wevelinghoven (bei Grevenbroich). „Wir freuen uns natürlich, dass er trotzdem immer noch gerne nach Emmerich kommt“, kommentierte Viktoria Beyer, Geschäftsführerin des RV von Lützow, den Auftritt Jerkes beim Sommerturnier. Am Sonntagmorgen stellte er Sir Herzbube – vom Gestüt Verhoeven aus Borghees – vor und siegte in der Springpferdeprüfung der Klasse A* (Wertnote 8,00). Mit seinem zweiten Pferd Atreju belegte er außerdem Platz vier in dieser Prüfung.

Etwa 600 Starts wurden an den zwei Tagen bei den Springwettbewerben und im Dressurviereck absolviert. „200, 300 mehr hätten es durchaus sein dürfen, aber es gab gleichzeitig Turniere in Diersfordt und Rheurdt“, meinte Beyer, die allerdings auch positiv feststellte: „In den Dressurwettbewerben sind wirklich fast alle, die gemeldet hatten, auch gekommen“.

Das sportliche Highlight aus Sicht des Veranstalters setzte Fiona Gooßen, die in der Dressurprüfung Klasse E auf Dark Dynamite gewann (7,20). „Aus den eigenen Reihen konnten wir diesmal nicht so viele Starter melden, zum einen müssen natürlich viele helfen, zum anderen sind aber auch einige Pferde verletzt oder noch nicht so weit“, erklärte die Geschäftsführerin.

Erneut seine Klasse zeigte Rouven Reymer vom RFV Praest, der in der Springprüfung der Klasse A* mit Baron B. siegte (0.00/46.92) und Zweiter in der Punktespringprüfung Klasse A** (42.00/46.67) wurde. Über erste Plätze freuten sich auch Victoria Theresia Joosten auf Ruby Canuby im Reiter-WB Schritt-Trab-Galopp (7,00) und Henriette Joosten auf Harry Carabas im Springreiter WB (6,40), beide vom RFV St. Georg Haldern.

Zwei zweite Plätze für Stefanie Mölder

Ihre Vereinskameradin Stefanie Mölder erreichte auf Anaica in der Springprüfung Klasse A** (0.00/44.67) und in der Stilspringprüfung Klasse L (7,30) jeweils zweite Plätze. Zudem gab’s Platz vier in der Springpferdeprüfung Klasse L. „Damit bin ich sehr zufrieden“, freute sich die Haldernerin über ihr Abschneiden. „Der Parcours war auch richtig angenehm zu reiten, da viel Sand auf dem Rasen aufgetragen worden war und der Boden dadurch nicht mehr so uneben und hart war“, stellte Mölder fest. „Wir überlegen derzeit generell von Rasen auf Sand umzusteigen“, ergänzte dazu Viktoria Beyer. „Dann könnte man den Platz auch ganzjährig nutzen. Das ist aber natürlich vor allem eine Frage der Kosten“.