Bauhaus-Elf rutscht nach unglücklichem Torfestival auf einen Abstiegsplatz

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Emmerich..  Der VfB Rheingold ist in der Kreisliga A auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Der Emmericher Traditionsverein unterlag extrem unglücklich beim neuen Tabellenzweiten Grün-Weiß Lankern mit 4:5 (0:3). Dabei konnten die Gäste einen 0:4-Rückstand zwischenzeitlich egalisieren. Der endgültige K.O. erfolgte schließlich drei Minuten vor dem Ende, als der Schiedsrichter einen aus Rheingolder Sicht unberechtigten Handelfmeter pfiff.

„Kai Kortenbach konnte da überhaupt nichts für, weil er von hinten geschubst wurde“, meinte VfB-Coach Frank Bauhaus nach der spielentscheidenden Szene. Im weiteren Verlauf beschwerte sich Kortenbach beim Schiedsrichter über den Strafstoß und sah zu allem Überfluss die Ampelkarte, nachdem er für das Handspiel Gelb kassiert hatte. Die Rheingolder haderten auch deshalb mit dem Unparteiischen, weil dieser einige Minuten zuvor ein Foulspiel an Marvin Beikirch eben nicht mit einem Strafstoß ahndete (82.).

Unterirdische erste Hälfte

Erschreckend war allerdings die erste Hälfte der Gäste, die im Abstiegskampf eine unterirdische Leistung abriefen. „Wenn man ehrlich ist, hätten wir zur Pause auch 0:8 hinten liegen können“, gab Bauhaus unumwunden zu.

Auch nach dem Seitenwechsel waren erst die Hausherren wieder am Zug, die das Ergebnis auf 4:0 schraubten (58.). Doch innerhalb von acht Minuten schlugen die Rheingolder zurück: Durch zwei Treffer von Pierre Elspaß (65./68.) sowie Tore von Tobias Heuermann (70.) und Daniel Buscher (73.) waren die Emmericher wieder im Spiel. Trotzdem sollte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn reichen.

Durch die Niederlage nimmt der VfB Rheingold nun den drittletzten Tabellenplatz ein. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison beträgt der Rückstand nun einen Punkt sowohl auf Westfalia Anholt als auch auf den SV Rees.