Zweimal Remis – und jetzt droht das Play-off-Duell
29.01.2012 | 20:28 Uhr 2012-01-29T20:28:00+0100
Walsumer machen gegen Remscheid aus einem 0:2-Rückstand eine 3:2-Führung. Doch in zweifacher Überzahl gelingt den Gästen noch der Ausgleich. Dasselbe Duell wird es wohl auch in den Play-offs geben.
RESG Walsum –
IGR Remscheid3:3 (1:2)
Tore: 0:1, 0:2 Peinke (10., 22.), 1:2 Hövelmann (25.), 2:2 Kluge (27.), 3:2 Hövelmann (44.), 3:3 Wiegershaus (49.).
Wo soll das noch enden? 4:4 hieß es zwischen der IGR Remscheid und der RESG Walsum in der Hinrunde der Rollhockey-Bundesliga, mit einem 3:3 (1:2) endete nun das Rückspiel in der Halle Beckersloh. Nach jetzigem Stand würde es dieses Duell auch im Viertelfinale der Play-off-Runde geben, wobei angesichts der beiden bisherigen Ergebnisse das Heimrecht in einem entscheidenden dritten Spiel für die RESG scheinbar nicht den wirklich entscheidenden Vorteil bedeuten würde.
Garantiert wären bei diesem Aufeinandertreffen aber mindestens zwei Spiele von hoher Intensität. So war’s nämlich auch am Samstag mal wieder: 30 Teamfouls und zwei Blaue Karten versinnbildlichen das. Eine der beiden kostete die Gastgeber dabei wohl den greifbar nahen Sieg: Kurz vor dem Ende fällte Kay Hövelmann den Remscheider Robin Solbach – dafür gab’s die Hinausstellung und einen Penalty, den der einmal mehr sehr stark haltende Tobias Wahlen gegen Marc Schinkowski aber parierte. Dafür blieb Walsum aber in Unterzahl; zudem nahm die IGR den Keeper aus dem Tor und drückte mit fünf Feldspielern massiv auf den Ausgleich. Der gelang dann Marcel Wiegershaus auch tatsächlich noch 28 Sekunden vor der Schlusssirene.
Vom Spielverlauf her war das Remis folglich unglücklich für die Mannschaft von Mike Neubauer – über 50 Minuten gesehen aber trotzdem gerecht. Die Bergischen waren in der ersten Hälfte deutlich aktiver, zwangen Tobias Wahlen immer wieder zu starken Paraden. Bei zwei Diagonalschüssen von Yannick Peinke war er jedoch machtlos. Kurz vor dem Wechsel sorgte Kay Hövelmann mit dem 1:2 für neue Hoffnung.
Der vielzitierte „Treffer zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt“ zeigte auch in diesem Fall seine Wirkung. Nach Wiederbeginn präsentierten die Walsumer einmal mehr ihr zweites Gesicht, kombinierten nun ansehnlich und schafften die Wende. Philipp Kluge nach starker Vorarbeit von Daniel Kutscha und erneut Hövelmann brachten ihr Team in Führung, doch am Ende waren es 28 Sekunden, die fehlten, um Remscheid in der Tabelle zu distanzieren – und ein Wiedersehen in den Play-offs vielleicht zu verhindern . . .
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