Zwei Rekordmeister im Umbruch

Zuletzt war Sven Fydrich nicht so glücklich. Zwei Niederlagen in der Skaterhockey-Bundesliga, die in eigenen Fehlern begründet waren, welche das Team auch beim Pfingstturnier in Spaichingen nicht abgelegt hat. Was kann also wieder für Glücksgefühle beim Coach der Duisburger Ducks sorgen? „Ganz einfach: ein Sieg“, nimmt es Fydrich mit Humor. Dennoch meint er es ernst. Denn am Sonntag um 17 Uhr kommt es auswärts zum Duell der beiden Skaterhockey-Rekordmeister gegen die Düsseldorf Rams.

Aktuell haben die Kontrahenten aus Duisburg und Düsseldorf nicht nur die acht nationalen Meisterschaften gemein, auch den Umbruch hin zu einem jungen Team vollziehen Ducks und Rams parallel. „Für uns ist diese Partie daher ja auch ein wichtiges Spiel. Das ist ein Gegner auf Augenhöhe“, will Fydrich in der Landeshauptstadt unbedingt gewinnen. Die Ducks stehen mit sechs Siegen aus acht Spielen auf dem vierten Platz; Düsseldorf nimmt mit zwei Erfolgen aus ebenso vielen Spielen den achten Rang ein. „Ich verlange auch von den jungen Spielern, dass die Fehler abgestellt werden“, stellt Fydrich klar. „Denn ich erwarte ja nichts Unmögliches, sondern nur, dass man sich an die taktischen Vorgaben hält. Das ist nichts Weltbewegendes. Spielen wir unseren Stiefel, halten uns an die Absprachen, dann haben wir in Düsseldorf feine sehr gute Chance.“

Die Stärke der Rams sieht Fydrich in der Kompaktheit des Teams: „Allerdings sind sie ebenso unerfahren wie einige unserer Spieler.“ Die Ducks können komplett ins Spiel gehen – bis auf Lukas Tinz. Der noch junge Verteidiger hat sich Zweitligist Crefelder SC angeschlossen.

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