Zwei Heimspiele vor der Karnevalspause

Zwei Heimspiele stehen für die beiden Duisburger Mannschaften an, ehe die Karnevalspause ansteht – zumindest was die Frauenhandball-Oberliga angeht. Denn der ETuS Wedau bestreitet am Dienstag sein Viertelfinalspiel im Kreispokal.

TV Aldenrade – SV Straelen (Sa., 18.30 Uhr, Driesenbusch): Die Platzierung des Gegners nötigt Respekt ab. „Straelen spielt eine sehr gute Saison“, sagt Aldenrades Trainer Manfred Wählen über den Tabellenfünften, der heute am Driesenbusch zu Gast sein wird. „Das ist aber kein Zufall, sondern das Produkt langer und guter Arbeit“, so Wählen weiter. „Die Stärke Straelens ist das Team, ohne dass eine Einzelspielerin besonders herausstechen würde.“ Das Rezept, um den SVS zu knacken, beschreibt der Walsumer Trainer so. „Wir müssen geduldig sein. Straelen spielt mit einer kompakten Abwehr. So müssen wir einerseits mit hohem Tempo spielen, dürften aber vorne nicht zu überhastet agieren.“ Dass der Tabellendritten aus Walsum dafür über die nötigen Mittel verfügt, zeigt das Hinspiel, das mit 31:24 recht deutlich an den TVA ging. Auch aktuell läuft es bei den Rot-Weißen gut, wie das vergangene Spiel in Lobberich gezeigt hat. Allerdings plagen sich Sina Schronz und Lisa Hüsken derzeit mit Verletzungen herum.

ETuS Wedau – TV Lobberich (So., 17 Uhr, Großenbaumer Allee): Mit Lobberich treffen die Wedauerinnen auf eine Mannschaft, die zwar weniger aus dem Rückraum heraus gefährlich wird, dafür aber stark in 1:1-Situationen agieren kann. „Wir müssen ordentlich Gas geben“, sagt der Wedauer Trainer Jörn Janhsen. Besonderes Augenmerk müssen die Gelb-Schwarzen dabei auf Svenja Rottwinkel legen, die schon bei der Niederlage gegen Aldenrade oft zugelangt und einen Großteil der Tore ihrer Mannschaft erzielt hat. Beim Hinspiel in Lobberich hatte der ETuS seinen ersten Saisonsieg gefeiert. „Damals hatte Hannah Laus bemerkenswert stark gehalten“, erinnert sich Trainer Janhsen noch gerne an diese Partie zurück – und will nun auch wieder eine Phase einleiten, in der sein Team Punkte einfahren soll. Sophie Asmuth wird wohl weiterhin ausfallen; auch Jennifer Nacken ist noch angeschlagen. Dennoch hat sich die personelle Lage entspannt.

Schon am Dienstag, 19.30 Uhr, tritt Wedau im Kreispokal-Viertelfinale beim Landesligisten HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen an. „Die HSG spielt als Aufsteiger eine tolle Saison, ist aktuell Dritter. Dennoch sollten wir in Rumeln gewinnen“, so Janhsen.