Zum Race across America

Was das Thema der Extreme angeht, ist das Race across America (RAAM) nicht zu überbieten. Das Radrennen, das von der Westküste in Kalifornien einmal quer durch die USA zur Ostküste in Maryland führt, ist das längste und für Michael Piechocki auch „das härteste“ Rennen der Welt. Um es erfolgreich zu beenden, muss ein männlicher Einzelfahrer 4860,2 Kilometer bei 51816 Höhenmetern in zwölf Tagen (288 Stunden) absolvieren. Etwa jeder vierte Starter schafft das nicht. Dem Österreicher Christoph Strasser gelang in diesem Jahr mit einer Zeit von sieben Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten ein neuer Rekord.

Beim nächsten Start im Juni 2015 begibt sich auch Pierre Bischoff vom ASV Duisburg auf die Reise durch die Rocky Mountains, die Wüsten und den Straßenverkehr der USA. Sollte sein Vereinskollege Michael Piechocki in zwei Jahren sein Ziel erreichen, und das Race around Austria in 4,5 Tagen beenden, hätte er sich ebenfalls für das RAAM qualifiziert. „Aber das wird mir zu teuer“, winkt der Duisburger ab und blickt auf seinen Sohn. „Vielleicht ist das mal was für Jonas.“