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Wölpper erwartet mehr Engagement

18.07.2012 | 22:30 Uhr
Wölpper erwartet mehr Engagement
Körperkontakt: Joel Schoof (rechts), zuletzt beim FSV Duisburg am Ball, lässt hier MSV-Angreifer Daniel Somuah nicht entwischen. (Foto: Johannes Kruck)

Trotz des Sieges beim SV Hönnepel-Niedermörmter war der Meidericher Trainer Manfred Wölpper aber nicht zufrieden. Sein VfB-Kollege Günter Abel war da schon positiver gestimmt.

Während Manfred Wölpper, Trainer von Fußball-Regionalligist MSV Duisburg II, am Mittwochabend nach dem 3:1-Testspielsieg beim SV Hönnepel-Niedermörmter nicht sonderlich zufrieden war, sah das bei seinem Kollegen Günter Abel vom Oberligisten VfB Homberg trotz der 0:2-Niederlage gegen den Wuppertaler SV Borussia etwas anders aus.

SV Hönnepel-Niedermörmter – MSV Duisburg II 1:3 (0:1): Sicher, die Beine waren schwer. „Wir hatten eine Hammereinheit am Montag und auch morgens vor dem Spiel noch einmal trainiert“, räumte Coach Wölpper ein. Doch ein wenig mehr hätte er von seinen Kickern schon gern gesehen: „Es geht ja schließlich jetzt um die Stammplätze. Da wünsche ich mir etwas mehr Engagement. Außerdem haben wir bis auf einen Spieler zur Pause komplett durchgewechselt, so dass jeder auf eine Nettospielzeit von 30 Minuten kam.“ Der Mann, der vom Anpfiff bis zum Ende auf dem Platz stand, heißt Babacar M’Bengue, ist ein 20-jähriger Deutsch-Senegalese und hat in der vergangenen Regionalliga-Saison 24 Einsätze als Innenverteidiger für Fortuna Düsseldorf II absolviert. Er spielt noch bis zum Wochenende vor, um sich für eine Verpflichtung zu empfehlen. Zwei weitere Testkicker, Ex-Zebra Harun Celebi (zuletzt KFC Uerdingen) und Piotr Kuklis (Arka Gdynia), fielen nicht weiter auf. Nach der Pausenführung durch ein Eigentor von Christopher Möllering trafen noch Alessandro Ficara mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum 2:0 und Maik Goralski zum Endstand.

VfB Homberg – Wuppertaler SV Borussia 0:2 (0:0): „Das war in Ordnung“, stellte Günter Abel nach dem Duell mit dem Regionalliga-Gast fest. Eine Halbzeit lang hielten die Gelb-Schwarzen das torlose Unentschieden und gerieten zwei Minuten nach Wiederbeginn nur durch einen Elfmeter auf die Verliererstraße. „Naja, vielleicht muss man so etwas in einem Freundschaftsspiel nicht pfeifen, aber es gibt halt ein Regelwerk“, meinte Abel zum vermeintlichen Handspiel von Simon Edu. Auch in der Folge hielt seine Elf aber noch gut gegen die Bergischen mit und verpasste den möglichen Ausgleich, als Dennis Terwiel bei einem Konter nur den Pfosten traf. Wenig später machte der WSV dann alles klar. Die Niederlage war für den Homberger Trainer kein Beinbruch: „Wir sind zuletzt fast nur gelaufen und mussten einige angeschlagene Spieler ersetzen, so dass wir kaum wechseln konnten. Wuppertal hat nach der Pause sieben neue Leute gebracht und ist dadurch nicht gerade schlechter geworden.“

Thomas Kristaniak



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