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Wölpper: „Ein richtig schöner Sieg“

11.11.2012 | 21:49 Uhr
Wölpper: „Ein richtig schöner Sieg“
In den meisten Duellen hatte der MSV die Nase vorn.Foto: Michael Dahlke

Trainer Manfred Wölpper freut sich über den klaren 4:0-Heimsieg gegen die SSVg Velbert. Platzverweis gegen die Gäste spielte den Zebras in die Karten.

MSV Duisburg II –
SSVg Velbert 4:0 (1:0)

MSV II: Müller – Hennen, Bomheuer, M’Bengue, Abdulla – Tsourakis (82. Reinert), Tanju Öztürk, Taskin, Wolze – Hibbeln (79. Ismail Öztürk), Kalski (79. Gjasula).
Tore: 1:0 Tsourakis (9.), 2:0 Hennen (59.), 3:0 Wolze (71.), 4:0 Tsourakis (75.).
Rote Karte: Tumanan (45., Velbert, Nachtreten).
Besonderes Vorkommnis: Lenz hält Foulelfmeter von Tanju Öztürk (9.).

Mit so einem breiten Grinsen im Gesicht verbrachte Manfred Wölpper seit seinem Amtsantritt beim MSV Duisburg II noch nie eine Pressekonferenz nach einer Regionalliga-Partie. „Ich freue mich über einen richtig schönen Sieg, der dem Team sehr gut tut“, bedankte sich der Coach am Samstag bei seinen Kickern, die mit einem eindrucksvollen 4:0 (1:0) über die SSVg Velbert einen großen Sprung von Platz 18 raus aus der Abstiegszone auf Rang zwölf machten.

Dabei blieben die Zebras erst zum dritten Mal ohne Gegentor, was gegen Velbert in den letzten 20 Partien sogar nur einmal vor fünf Jahren gelang. Das alles hatte der Trainer eingefordert. Mit vier Toren übertrafen die Zebras die Erwartungen aber deutlich.

Tsourakis im Nachschuss

Den Anfang machte Athanasios Tsourakis nach neun Minuten. Velbert-Keeper Manuel Lenz hatte den in die Startelf aufgerückten Mike Hibbeln im 16er gefoult. Tanju Öztürk trat zum fälligen Strafstoß an, Lenz parierte, doch „Ata“ war im Nachschuss zur Stelle. Nach der Führung wurde Duisburg passiver. Velbert kam durch Ex-Zebra Saban Ferati, der aus kurzer Distanz an Roland Müller scheiterte (30.), und Tim Gebauer, der aus vier Metern neben den Kasten schoss (37.), zu klaren Chancen. Auf der Gegenseite verpasste Marcel Kalski allein vor Lenz das 2:0 (28.). Mit einer roten Karte kurz vor dem Pausenpfiff brachten sich die Gäste dann selbst in Schwierigkeiten. An der Mittellinie trat Jeffrey Tumanan gegen Tanju Öztürk nach. „Wie dämlich muss man eigentlich sein?“, lautete der Kommentar seines Trainers Lars Leese.

„Der Platzverweis hat uns in die Karten gespielt“, gestand Wölpper ein, „obwohl es oft nicht unbedingt einfacher ist, in Überzahl zu spielen. Wir haben uns aber gesagt, dass wir mehr als hundert Prozent geben wollen. Das haben die Jungs richtig gut gemacht.“ Leese schob nach: „Duisburg hat die Überzahl exzellent ausgespielt, war sehr passsicher und geduldig.“

Mit dem 2:0, das Stephan Hennen per Kopf nach einer Ecke von Kevin Wolze besorgte (59.), hatte der MSV die Gäste geknackt. Das 3:0 erzielte Profi Wolze, der sich erneut als echte Unterstützung erwies, nach einem Alleingang gegen zwei Velberter selbst (71.). Mit einem Doppelpack krönte dann auch „Ata“ Tsourakis seine starke Leistung. Aus spitzem Winkel traf der Wirbelwind zum 4:0 (75.) und bescherte seinem Trainer ein breites Lächeln.

Sven Kowalski



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