Wölfe sind heiß auf Gummersbach

Über einen Monat liegt das letzte Punktspiel zurück – doch nun steht für die C-Jugend-Handballer des HC Wölfe Nordrhein der Saisonhöhepunkt an: Ab Samstag kämpfen die Duisburger Jungs um die Westdeutsche Meisterschaft. Los geht es mit dem Halbfinal-Hinspiel an diesem Samstag (12.45 Uhr, Krefelder Straße) gegen den Mittelrhein-Meister VfL Gummersbach; das Rückspiel in der Schwalbe-Arena steigt am 25. April um 16 Uhr. Im zweiten Halbfinale stehen sich TuSEM Essen und die HSG Handball-Lemgo gegenüber.

Aufgeregt? Wölfe-Co-Trainer Thomas Friemel schüttelt den Kopf. „Die Jungs sind nicht aufgeregt. Sie sind sehr konzentriert und motiviert.“ Die Zeit seit dem letzten Punktspiel und dem Gewinn der Niederrhein-Meisterschaft haben die Wölfe intensiv genutzt. „In der zweiten Hälfte der Osterferien haben wir jeden Tag trainiert. Aktuell sind es drei bis vier Einheiten pro Wochen“, so Friemel. Die Wölfe wollen ihren Chance gegen den starken Gummersbacher Nachwuchs, der über ein Handball-Internat verfügt, nutzen. „Schon Oberliga-Meister wird man ja nicht so auf Knopfdruck. Aber die Teilnahme an einer Westdeutschen Meisterschaft kann für einen jungen Handballer einzigartig sein“, weiß Friemel um die Chance. Das Team kann vollzählig in das Duell mit dem VfL gehen, niemand fehlt.

Taktische Spielchen wird es nicht geben. „Wir spielen die gleiche Deckungsvariante wie in der ganzen Saison. Dormagen hat den Fehler im Mittelrhein-Finale gemacht, etwas Besonderes gegen Gummersbach zu machen. Das ist schief gegangen“, setzt Friemel auf die bewährte Spielweise. Denn die Wölfe wollen sich die Gelegenheit auf die Finalteilnahme nicht durch die Lappen gehen lassen.