Wölfe halten 20 Minuten lang mit – dann setzt sich Lemgo ab

HC Wölfe Nordrhein –
HSG Handball Lemgo 26:39 (15:18)

Wölfe: Alex Telohe (7), Nico Biermann, Mats Wolf, Yannick Kamp, Julian Kamp (je 3), Paul Swiderek, Jan-Niklas Sinnwell (je 2), René van Deventer, Pascal Wolfhagen, Max Molsner.

Die Unterschiede zwischen diesen beiden Teams in der A-Jugend-Handball-Bundesliga lassen sich an zwei Zahlen festmachen: Der HC Wölfe Nordrhein kann zweimal pro Woche trainieren, der Lemgoer Bundesliga-Nachwuchs, der in einem Internat zusammengezogen ist, steht unter der Woche achtmal (!) – dreimal morgens und an jedem Abend – auf dem Parkett. Umso bemerkenswerter, dass die Duisburger Jungs bei der 26:39 (15:18)-Niederlage sogar lange geführt haben und erst ab dem 9:9 nach rund 20 Minuten den Faden verloren.

„Beim 15:18 zur Pause habe ich den Jungs gesagt, dass das vollkommen in Ordnung ist und wir nur ein paar Fehler abstellen müssen“, sagte HCW-Trainer Thomas Molsner. „Doch in der zweiten Hälfte haben uns einfach die Körner gefehlt.“ So gelangen den Duisburgern nur noch elf eigene Tore, während Lemgo 21 Mal zulangte.