Winter verlangt volle Power gegen Schlusslicht Dülken

Foto: Christoph Karl Banski

Bereits 16 Spiele sind absolviert, acht stehen bis zum Saisonende noch an. Damit starten die Verbandsliga-Handballer des VfB Homberg heute Abend um 19.15 Uhr bei der SG Dülken ins letzte Drittel der laufenden Spielzeit. Damit hat der Spitzenreiter beim noch vollkommen punktlosen Tabellenletzten die Chance, den Platz an der Sonne zu verteidigen und den Vorsprung zum Zweiten auszubauen.

Allerdings werden auch die Homberger aktuell von der grassierenden Grippewelle heimgesucht. „Bis jetzt hat es glücklicherweise nur Andreas Wink und Nils ter Haar erwischt“, hofft Trainer Rüdiger Winter, dass bis heute Abend keine Ausfälle mehr dazu kommen. Dennoch will der Coach den Spielerverlust nicht als Argument für ein schweres Spiel ansehen. „Wir gehen als Favorit in die Partie und müssen auch so auftreten. Nicht arrogant, sondern von Anfang an mit voller Power agieren lautet die Devise. Ich habe meine Mannschaft bestmöglich auf das Duell vorbereitet“, wäre eine Niederlage für Winter aufgrund der Ausgangssituation besonders ärgerlich. Allerdings ist Dülken im Saisonverlauf stetig besser geworden, sodass es nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte, bis auch der Tabellenletzte seine ersten Punkte einfährt. „Außerdem haben sich auch schon andere Mannschaften beim jungen SG-Team schwer getan und am Ende dann nur einen knappen Erfolg verbucht“, will es der Homberger Coach besser machen als die Konkurrenten um die oberen Tabellenplätze.

Zeitgleich mit der ersten Homberger Mannschaft muss heute auch die Zweitvertretung auswärts ran. Allerdings wird Cheftrainer Christian Wetteborn nicht anwesend sein. Wenn um 19.15 Uhr der Anwurf beim TV Jahn Hiesfeld II erfolgt, wird sein Assistent André Mechmann daher an der Seitenlinie die Regie führen. Bereits um 18 Uhr empfängt der VfL Rheinhausen unter Leitung von Coach Martin Gräfen den TV Issum. Erst morgen früh um 11.15 Uhr müssen die Schützlinge von Carsten Klottig mit der SG OSC Löwen II beim TV Borken antreten. Für alle drei geht es weiterhin darum, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.