Wiegel soll mit seiner Schnelligkeit beim MSV Dampf machen

Augen zu und durch: Andreas Wiegel, hier im Duell mit  Benjamin Schwarz von der SpVg. Unterhaching, soll beim MSV Duisburg mit seiner Schnelligkeit für Überraschungsmomente sorgen.
Augen zu und durch: Andreas Wiegel, hier im Duell mit Benjamin Schwarz von der SpVg. Unterhaching, soll beim MSV Duisburg mit seiner Schnelligkeit für Überraschungsmomente sorgen.
Foto: Bongarts/Getty Images
Was wir bereits wissen
Der Erfurter Offensivspieler unterschrieb beim MSV Duisburg einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Er freut sich auf den MSV“, sagt Zebra-Manager Ivica Grlic.

Duisburg.. Das Buhlen des MSV Duisburg um Erfurts Fußballer Andreas Wiegel war schon länger bekannt. So war es kaum verwunderlich, dass der Offensivspieler im direkten Drittliga-Duell gegen die Zebras (0:2) am 10. Mai gar nicht von der Leine gelassen wurde. RWE-Trainer Christian Preußer wollte einen Interessenkonflikt für Wiegel vermeiden.

Wiegel soll wankelmütigen Michael Gardawski ersetzen

Jetzt ist der Wechsel des gebürtigen Paderborners endgültig eingetütet. Wiegel, der seine Stärken im offensiven Mittelfeld einbringen und die Rolle mit mehr Konstanz füllen soll, als es dem wankelmütigen Michael Gardawski zuletzt gelungen war, kommt ablösefrei nach Duisburg. Das frühere Schalker Talent unterzeichnete beim MSV einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 – plus Option auf eine weitere Saison.

Kommentar „Seine Schnelligkeit und sein Antritt zeichnen ihn aus, das haben wir für die rechte Außenbahn gesucht“, freut sich Sportdirektor Ivo Grlic über den Wiegel-Coup. Was Grlic auch gefällt: „Andreas ist ein Kind des Fußball-Westens, wollte unbedingt hier hin zurück und freut sich auf den MSV.“ Wiegel, der zurzeit mit Freundin Olga und Sohn Levi (2) auf Mallorca entspannt: „Es ist in der Tat einfach schön, wieder zurück zu kommen. Ich hoffe ganz einfach, so viele Spiele wie möglich zu machen und so den Zebras zu helfen.“

Tor in der Europa League für Schalke

Der 23-Jährige bestritt für Schalke 04 sogar ein Europa League-Spiel gegen Maccabi Haifa. Dabei feierte er ein ganz besonderes Erfolgserlebnis: Ihm gelang das Tor zum 3:0-Endstand. In der jetzt zu Ende gegangenen Spielzeit gelangen ihm in 30 Spielen für Erfurt fünf Treffer.