Wie MSV-Torwart Ratajczak die Auswärtsbilanz aufpolieren will

Kraftvoll zupacken will Michael Ratajczak auch beim Duisburger Auswärtsauftritt beim VfL Osnabrück.
Kraftvoll zupacken will Michael Ratajczak auch beim Duisburger Auswärtsauftritt beim VfL Osnabrück.
Foto: Thomas Starke
Was wir bereits wissen
MSV-Torhüter Michael Ratajczak, der in den Duellen mit Fortuna Köln und Chemnitz ohne Gegentreffer blieb, will auch gegen Osnabrück die Null halten.

Duisburg.. Genau zehn Punkte trennen den Tabellenelften VfL Osnabrück derzeit vom MSV Duisburg. Am Samstag (14 Uhr) sind die Zebras an der einst gefürchteten Bremer Brücke zu Gast und wollen dort ihre gute Bilanz aus dem Jahr 2015 weiter ausbauen. „Wir können mit dem Start in die Restrunde sehr zufrieden sein“, stellt Offensivspieler Dennis Grote fest und prognostiziert: „Drei Siege aus vier Spielen: Wenn wir diesen Schnitt beibehalten, dann werden wir am Ende ganz oben dabei sein.“

Zebra-Schlussmann Michael Ratajczak, der nach Beendingung der Winterpause in den Duellen mit Fortuna Köln (2:0) und Chemnitz (3:0) ohne Gegentreffer blieb, will auch in Osnabrück die Null halten. „Rata“ weiß, dass man sich im Aufstiegsrennen nicht nur auf die Heimstärke verlassen sollte. „Zuhause müssen wir unsere Spiele gewinnen. Es ist ein wichtiger Baustein, der zum Erfolg dazu gehört. Aber das alleine reicht nicht. Jetzt haben wir mit Osnabrück und den Stuttgarter Kickers zwei schwere Auswärtsspiele vor der Brust. Wir richten unseren Focus ganz auf den VfL und werden auch da unsere Qualitäten auf den Platz bringen.“

MSV-Gegner Osnabrück ist angeschlagen

Torjäger Kingsley Onuegbu weiß, was ihn und seine Teamkollegen am Samstag erwartet. „Es wird ein Kampfspiel. Wir werden dagegenhalten. Ich habe schon vor unserem Duell mit Arminia Bielefeld gesagt, dass wir nicht dahin fahren, um zuzuschauen. Da hat es mit einem Erfolg leider nicht geklappt. Jetzt in Osnabrück werden wir nicht nur auflaufen, um die Leute zu begrüßen und uns das Stadion anzusehen. Wir wollen da etwas holen.“

Personallage Dass die Niedersachsen nach fünf Klatschen in Serie verunssichert sind, liegt in der Natur der Sache. Möglicherweise wird die Duisburg-Begegnung zum Schicksalsspiel für VfL-Trainer Maik Walpurgis. MSV-Kapitän Steffen Bohl: „Über solche Dinge werde ich mich nicht äußern. Ich weiß, dass der VfL normalerweise sehr heimstark ist. Dass die Liga ganz eng ist, wissen wir ebenfalls. Also stellen wir uns auf eine schwere Aufgabe ein. Mit unseren neun Punkten, die wir aus vier Partien eingefahren haben, ist uns ein guter Schritt geglückt.“

An der Konstanz über zwei Halbzeiten müssen die Zebras noch arbeiten. Dennis Grote: „Gegen Köln hatten wir nach der Pause wenig Ruhe drin. Warum das so war, ist eine gute Frage. Das war in den letzten Wochen öfter der Fall.“