Wie ein Treppenabsatz beinahe zur Bombe wurde
09.02.2011 | 17:34 Uhr 2011-02-09T17:34:00+0100
Duisburg.Am Donnerstagsabend um 19 Uhr stehen sich der FSV Duisburg und der Duisburger SV 1900 zum Landesliga-Duell gegenüber.
Der Rasen nicht bespielbar, der Kunstrasen noch nicht fertig. Deswegen tauschten die beiden Fußball-Landesligisten Duisburger SV 1900 und FSV Duisburg das Heimrecht und treffen am Donnerstag um 19 Uhr beim FSV an der Warbruckstraße aufeinander. Aber auch der DSV muss nicht mehr lange auf den neuen Untergrund warten – denn der ehemalige Aschenplatz leuchtet mittlerweile schon fast komplett in (kunst-)grün.
„Ich hoffe, dass bis Ende der Woche alle Arbeiten erledigt sind. Dann muss nur noch der Verband den Platz abnehmen“, freut sich der DSV-Vorsitzende Kurt Oellig. Kurios wurde es zu Beginn des Umbaus. Bei den Grundarbeiten gab es schon den Verdacht auf einen Bombenfund. „Aber das war nur ein uralter Treppenabsatz aus Moniereisen, von dem niemand mehr wusste“, lächelt Oellig. Der Umbau wurde komplett aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Nun braucht der Verein noch ein Pflegegerät – und auch das scheint kostengünstig zu klappen. „Einen Trecker haben wir schon. Und den Bürstenaufsatz, der 5000 Euro kosten würde, können wir wohl selbst bauen“, hat Oellig entsprechende Fachkräfte im Verein.
Auf sportlicher Seite muss sich der FSV Duisburg Sorgen um die erkrankten Hüseyin Ince und Mladen Kovacic machen; und für Alperen Sipahi (zuletzt FK Laktasi) liegt noch keine Freigabe des bosnischen Verbandes vor. Beim FSV hat sich Sergio Hector Pastor Gutierrez verletzt; Willi Anastassiadis wird das geplante Karriereende nach einem Bandscheibenvorfall offenbar vorziehen müssen.
„Der FSV wird bis zuletzt mit Hamborn und Bösinghoven um den Aufstieg spielen“, ist sich DSV-Trainer Jörg Kessen sicher. „Wir dürfen nicht auf das Spiel gegen 07 am Sonntag schauen“, warnt FSV-Coach Ilyas Basol sein Team vor dem DSV.
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