Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Eishockey

Wie die EVD-Frauen in die 2. Liga kamen . . .

25.01.2012 | 19:47 Uhr
Wie die EVD-Frauen in die 2. Liga kamen . . .
Die Eishockey-Frauen des EV Duisburg bejubeln den Aufstieg in die 2. Liga Nord. (Foto: Roland Christ)

Duisburg.Die Frauen-Eishockey-Mannschaft des EV Duisburg hat den Aufstieg klargemacht. Am Freitag wird das Team geehrt.

Als am Montagabend die Schlusssirene durch die Eissporthalle schallte, dauerte es nur ein paar Sekunden – und schnell knubbelten sich die Eishockeyspielerinnen des EV Duisburg auf dem Wedauer Eis. Mit 7:3 hatte die Frauenmannschaft der Füchse ihren Verfolger, den Düsseldorfer EC Devils, geschlagen und steht damit vorzeitig – und aktuell ohne Verlustpunkt – als Aufsteiger in die 2. Liga Nord fest. „Die richtige Aufstiegsfeier kommt aber noch. Wir haben ja auch noch zwei Spiele“, schwingt in der Stimme von Trainerin Miriam Thimm zurecht eine Menge Stolz mit.

Am Freitag steht aber schon einmal die erste Ehrung an. Wenn die Füchse – also die Männer – in der Endrunde der Oberliga West um 19.30 Uhr daheim auf den Königsborner JEC treffen, dann werden die „Fähen“ auf dem Eis geehrt. „Und natürlich ist die Frauenmannschaft auch in den VIP-Raum eingeladen. Das ist schließlich eine tolle Leistung“, sagt EVD-Sprecher Bülent Aksen.

Die Deutlichkeit des Duisburger Durchmarschs hat auch die Trainerin überrascht. „Dass wir mit einem solchen Vorsprung die Liga anführen, hatte ich nicht gedacht“, so Thimm. Dennoch kommt der Erfolg nicht von ungefähr. „Ich bin nun seit drei Jahren Trainerin – und man hat mir das Vertrauen geschenkt“, sagt sie. Und schon die Vorbereitung hatte professionelle Züge: „Wir haben im Sommer dreimal die Woche trainiert – Technik, Ausdauer, Kraft.“ Und auch die Integration der Neuzugänge ging die Trainerin an. „Wir haben abseits vom Training einiges gemacht, damit sich die Spielerinnen aneinander gewöhnen können.“

Dabei ist die Qualität des Teams so gut, dass es auch in der Scorerliste vor allem Duisburgerinnen sind, die die vorderen Plätze einnehmen. Allen voran: Neele Krafzik, die die gesamte NRW-Liga mit großem Vorsprung anführt. „Wir können es auch mal kompensieren, wenn Neele fehlt, sie ist aber eine wichtige Spielerinnen. Und gegen Düsseldorf hat die Topscorerin auch die wichtige Tore gemacht, als es eng wurde“, so Thimm, die zudem auch über die erfolgreichste Abwehr und damit auch Torhüterin der Liga verfügt.

In der 2. Liga Nord heißen die aktuellen Teams EC Bergkamen 1b, Grefrather EC, Ratinger Ice Aliens, Hamburger SV, ETC Crimmitschau, SV Brackwede und Cologne Brownies. Möglicherweise kommt ein Nordost-Aufsteiger, derzeit wäre das der SC Langenhagen, dazu. „Wir wollen uns schnell etablieren, die ersten drei Plätze ankratzen“, so Thimm. Ein Fernziel hat die Trainerin auch: „Die 1. Liga.“

Friedhelm Thelen

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6284014/create

Aktuelle Fotos und Videos
Kanu Worldcup
Bildgalerie
Wassersport
Rheinwoche in Ruhrort
Bildgalerie
Regatta
Aus dem Ressort
Mündelheim und Genc Osman vor dem Aufstieg
Fußball-Kreisliga A
Den zwei Duisburger Teams ist die Meisterschaft wohl nicht mehr zu nehmen. Konkurrenten Ruhrort/Laar und Oberlohberg patzen und treffen sich nun voraussichtlich im Entscheidungsspiel.
VfB Homberg enttäuscht im letzten Heimspiel
Fußball-NRW-Liga
Obwohl Gegner Schwarz-Weiß Essen nicht glänzte, kam er am Rheindeich ohne großen Aufwand zu einem 3:0-Sieg.