Wenn der Gegner nicht mitspielt
11.01.2012 | 21:45 Uhr 2012-01-11T21:45:00+0100
Gegen nur auf die Defensive fixierte Eisbären setzen sich die Füchse am Ende doch ungefährdet mit 3:0 durch. Marcel Ohmann, Clarke Breitkreuz und Daniel Huhn sorgen für die Treffer.
EV Duisburg –
Hammer Eisbären3:0
Drittel: 1:0, 0:0, 2:0; Tore: Ohmann, Breitkreuz, Huhn; Strafen: Duisburg 4, Hamm 14; Zuschauer: 684.
Die Außenseiterrolle hatten die Hammer Eisbären schon vor dem ersten Bully klar für sich beansprucht – und so traten sie am Mittwochabend im Spiel der Eishockey-Oberliga-Endrunde beim EV Duisburg auch auf. Gegen einen nur auf die Defensive fixierten Gast taten sich die Füchse lange schwer, landeten letztlich aber ungefährdet den 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)-Pflichtsieg.
Es gab schon aufregendere Abende in der Scania-Arena – das hatten wohl auch jene Fans geahnt, die zum ungewohnten Mittwoch-Termin auf einen Besuch verzichteten. Vor erwartungsgemäß mauer Kulisse fand der EVD im ersten Abschnitt zunächst kein probates Mittel, um die fast nur im eigenen Drittel wartenden Westfalen auszuhebeln. Das gelang erst einmal auch dem am Sonntag gegen Kassel so stark auftrumpfenden Clarke Breitkreuz nicht, der in einer Reihe mit Manuel Strodel und Norman Hauner auflief. Der zuletzt gesperrte Matt MacKay spielte derweil in einem Block mit Philipp Riefers und Marcel Ohmann – und war unmittelbar am Führungstor beteiligt. 52 Sekunden vor dem Drittelende blieb er mit seinem Schuss zwar erfolglos, doch den Abpraller hob Marcel Ohmann zum 1:0 über den Gästekeeper.
Hauner an den Pfosten
Auch in Rückstand entwickelte Hamm keinen größeren Offensivdrang. Zeitweise setzte sich der EVD minutenlang im Gästedrittel fest, ohne dass ein Eisbär an die Scheibe kam, doch am Ergebnis änderte sich nichts. Letztlich fehlte es fast immer am sauberen Pass, der eine klare Chance nach sich gezogen hätte. Ein Außenpfostentreffer von Norman Hauner war noch die spektakulärste Szene.
Einen Ausgleich aus heiterem Himmel mussten die Fans dann aber zumindest ab der 43. Minute nicht mehr befürchten. Da war dann Clarke Breitkreuz nach Pass von Daniel Strodel endlich einmal frei in Schussposition und nutzte die Gelegenheit zum beruhigenden 2:0. Erst jetzt machte sich der Außenseiter auf, vielleicht doch noch ein paar eigene Akzente zu setzen; bis auf eine Chance von Jiri Svejda (49.) geriet der Shutout für Björn Linda jedoch nicht mehr in Gefahr. Den Schlusspunkt setzte Daniel Huhn zwei Minuten vor dem Ende bei einer 6:4-Überzahl.
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