Weiter mit „Beucke“ und „Felge“

Bleiben ein Team: Chefcoach Gino Lettieri , Torwarttrainer Sven Beuckert und Co-Trainer Daniel Felgenhauer.
Bleiben ein Team: Chefcoach Gino Lettieri , Torwarttrainer Sven Beuckert und Co-Trainer Daniel Felgenhauer.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Fußball-Drittligist MSV Duisburg verlängert die Zusammenarbeit mit seinen Co-Trainern. Im Niederrheinpokal erhält Marcel Lenz den Vorzug vor Michael Ratajczak.

Chefcoach Gino Lettieri hatte vor wenigen Wochen bereits klar Stellung bezogen: „Ich möchte mit meinem Trainerteam weiterarbeiten.“ Jetzt machte der MSV Duisburg Nägel mit Köpfen und weitete die Zusammenarbeit mit Torwartcoach Sven Beuckert sowie Assistenztrainer Daniel Felgenhauer bis Sommer 2016 aus. Bei beiden Lettieri-Zuarbeitern wurde zudem die Option auf ein weiteres Jahr beim MSV verankert.

„Der Weg in Duisburg ist noch nicht zu Ende. Wir haben noch das eine oder andere vor. Ich freue mich darauf“, sagt Felgenhauer, der schon vor der Verlängerung seines Kontrakts mit der Familie komplett nach Duisburg umgesiedelt war. Sven Beuckert zählt mittlerweile zum Inventar. Der ehemalige Auer steht seit 13 Jahren bei den Zebras als Spieler und Mitglied des Trainerstabs unter Vertrag. Beuckert: „Die Entscheidung ist mir leicht gefallen. Ich freue mich, dass wir uns im Team so gut ergänzen.“ Lettieri ist der mittlerweile vierte „Chef“, unter dem „Beucke“ seine Arbeit leistet.

Beim Pokalderby in Oberhausen werden die Blicke verstärkt auf Ersatzkeeper Marcel Lenz gerichtet sein, der den Vorzug für dem in der Meisterschaft für ein Spiel gesperrten Michael Ratajczak bekommt. Beuckert: „Ich habe keine Bauchschmerzen, dass Marcel spielt. Ich traue es ihm zu 100 Prozent zu. Er kann jetzt zeigen, dass er ein Drittligakeeper ist.“

Nach dem Motto „frech kommt weiter“ lenkte am Dienstag Tim Albutat sein Fahrzeug auf das Trainingsgelände. Dicht auf den Fersen war ihm ein Zivilfahrzeug der Polizei Duisburg. Die Beamten baten Albutat wegen des „Überfahrens einer Sperrfläche“ mit 20 Euro zur Kasse. Albutat nahm’s mit Humor, zückte die Bankkarte und wünschte den Polizisten „einen schönen Tag.“ Heute will Albutat mit dem MSV die „Sperrfläche“ Oberhausen meistern: Ohne Geldstrafe.