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Wann verliert MSV-Sportdirektor Ivica Grlic die Geduld?

26.01.2016 | 20:00 Uhr
Wann verliert MSV-Sportdirektor Ivica Grlic die Geduld?
Ivica Grlic mit Handy: Der MSV-Sportdirektor wartet seit Tagen auf positive Nachrichten aus Portugal.Foto: imago sportfotodienst

Duisburg.   Wunschspieler Tomané darf weiterhin nicht beim MSV Duisburg trainieren, weil die Freigabe aus Portugal fehlt. Es gibt Spekulationen um „Plan B“.

Auch am Dienstag trainierten die Zweitliga-Fußballer des MSV Duisburg ohne Tomané. Weiterhin fehlt die schriftliche Freigabe des portugiesischen Erstligisten Vitoria Guimaraes. Solange diese entscheidende Mail beim MSV nicht eintrifft, muss sich der Stürmer anderweitig in Duisburg beschäftigen.

Es ist die dritte Hängepartie der Saison

Erstmals bezog der MSV Duisburg am Dienstag offiziell Stellung zum Transferhickhack. Auf der Internetseite des Vereins erläutert Sportdirektor Ivica Grlic ausführlich, dass beim Leihgeschäft noch immer die letzte Formalie fehlt. Warum das so ist, ist weiterhin unklar. Grlic: „Der MSV wird wie immer keine Spekulationen kommentieren oder sich daran beteiligen.“

Tomané
Tomané darf beim MSV Duisburg noch nicht trainieren

Der portugiesische Neuzugang Tomané ist in Duisburg eingetroffen. Allerdings fehlt dem MSV noch die Freigabe seines Vereins Vitoria Guimaraes.

Die Situation nervt allerdings nicht nur die Duisburger Verantwortlichen, sondern auch die Fans, die nach den komplizierten Verpflichtungen von Victor Obinna und Giorgi Chanturia nun bereits die dritte Hängepartie in der laufenden Saison mitmachen und dafür nur noch bedingt Verständnis zeigen. Bei den Ligakonkurrenten ging das alles schneller. 1860 München angelte sich Sascha Mölders, der beim MSV zuletzt als nicht finanzierbar galt, Arminia Bielefeld verpflichtete Andreas Voglsammer vom FC Heidenheim.

Beim MSV gibt es keinen Plan B

Die Frage, ob beim MSV Duisburg in den nächsten Tagen der Geduldsfaden reißt, stellt sich offenbar nicht. Wie aus dem Kreis der Verantwortlichen verlautete, gibt es bei den Zebras keinen Plan B. Der Klub setzt ganz auf die Karte Tomané. Sollte der Deal noch platzen, ist nicht vorgesehen, auf den letzten Metern noch  einen neuen Trumpf aus dem Ärmel zu zücken.

Damit dürften sich auch die Spekulationen erledigt haben, die das Fachorgan Kicker in den letzten Tagen verbreitet hatte. Das Magazin brachte den Japaner Junya Tanaka, derzeit bei Sporting Lissabon nur Reservist, als möglichen Leihspieler ins Gespräch.

Guimares sitzt am längeren Hebel

Aber der MSV Duisburg steckt im Dilemma, die Uhr läuft gegen die Zebras. Bis Montag, 18 Uhr, muss die Freigabe aus Portugal vorliegen, sonst platzt das Geschäft. Vitoria Guimaraes sitzt in der Geschichte am längeren Hebel und unterliegt  nicht dem Zeitdruck der Duisburger.

Wie aus Portugal durchsickerte, sucht der Erstligist derzeit nach einem neuen, stärkeren Stürmer, der Tomané (Marktwert: 2,5 Millionen Euro) ersetzen soll. Das Fatale aus Duisburger Sicht: In Portugal schließt das winterliche Transferfenster erst drei Tage später, am Donnerstag, 4. Februar, um 23.59 Uhr.

Dirk Retzlaff

Kommentare
31.01.2016
22:33
Wann verliert MSV-Sportdirektor Ivica Grlic die Geduld?
von rrduisburg | #3

ich überlege; könnte ich einmal mit Ivo mitfahren und müsste Verhandlungen miterleben all die Strapazen mitmachen ohne Geld Spieler auftreiben die...
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2016-01-26 20:00
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