Vorsprung wächst auf zwei Tore an

Das Aufstiegsduell kann kommen, der Club Raffelberg hat seine Pflicht erfüllt. Nach dem 7:0 gegen Dortmund und dem Leverkusener 6:0 in Düsseldorf geht es für die Duisburgerinnen in das direkte Aufeinandertreffen der Hockey-Zweitliga-Kandidaten.

Frauen; Regionalliga:

Club Raffelberg –
Eintracht Dortmund 7:0 (3:0)

CR: Rousselle, Anneke Maertens (je 2), Vieregge, Heck, Hiepen.

So richtig zufrieden war Susi Wollschläger nicht. Spielerisch waren die Raffelbergerinnen die völlig überlegene Mannschaft. „Wir hätten nur mindestens drei Treffer mehr erzielen müssen“, hat die Trainerin auch das Torverhältnis im Hinblick auf das Aufstiegsrennen nicht aus den Augen verloren. Raffelberg lag schnell mit 3:0 vorne. „Nur dann haben wir ärgerlicherweise eine Pause eingelegt“, so Wollschläger. Das gleiche wiederholte ihr Team noch einmal nach dem Seitenwechsel. Drei schnelle Tore – und dann wieder eine Pause, ehe noch das 7:0 gegen völlig überforderte Dortmunderinnen fiel. Da der RTHC nur mit 6:0 gewann, ist der Mini-Vorsprung des CR auf zwei Tore angewachsen. Am Fronleichnamsdonnerstag stehen sich Leverkusen und Raffelberg in der Farbenstadt um 12 Uhr gegenüber. Das Hinspiel endete nach Raffelberger Pausenführung 1:1 unentschieden. Am Sonntag, 14. Juni, steht dann der letzte Spieltag an, wenn Leverkusen beim ETuF Essen und der CR zu Hause gegen Rot-Weiß Köln II antreten muss.

Männer; Oberliga:

Club Raffelberg –
Eintracht Dortmund 3:1 (1:1)

CR: Kließ (2), Uelsmann.

Den eingeplanten Sieg haben die Raffelberger Männer eingefahren, aber wirklich glücklich war Trainer Mark Spieker nicht. „Das war unser schlechtestes Saisonspiel. Kein Tempo, keine Struktur“, schimpfte der Coach. Tatsächlich lief wenig zusammen. Vor der Pause traf Hauke Kließ per Siebenmeter; nach dem Seitenwechsel markierte Jonas Uelsmann das 2:1. Kließ legte per Ecke nach. Weitere Chancen ließen die Gastgeber ungenutzt. Sauer war Spieker auch über die Schiris: „Dortmund spielt hier Vollkontakthockey und das wird nicht unterbunden“, so der Coach.