Volleyballer des RTV setzen auf Klassenerhalt
17.09.2009 | 16:58 Uhr 2009-09-17T16:58:00+0200Rumelner starten mit einer Niederlage in die Saison.
Die unangenehmste Zeit des Jahres sollten die Spieler des Rumelner TV hinter sich haben. Nach harten Trainingseinheiten begann für den Volleyball-Regionalligisten in der vergangenen Woche die Saison. Punkte waren dem Aufsteiger beim ASV Senden nicht vergönnt und Trainer Freddy Gies wusste auch warum. „Die Vorbereitung hätte für uns noch etwas länger dauern müssen. Wir haben einige neue Spieler, das macht sich gegen so erfahrene Gegner sofort bemerkbar. Uns fehlen etwa 14 Tage.” Das 1:3 (12:25, 23:25, 25:20, 23:25) war gar nicht nach dem Geschmack der RTV-Spieler.
„Sie waren am Ende einfach etwas cleverer und wir konnten unsere Stärken nicht so anbringen. Unser Block hatte immer wieder Lücken und die Aufschläge kamen nicht gut”, so Gies. Jetzt heißt es für den Trainer, weiter an der Feinabstimmung zu arbeiten, hat die Rumelner Mannschaft doch ein stark verändertes Gesicht.
Auch, wenn alte Bekannte unter den Zugängen sind. Torben Mols (VC Bottrop) und Martin Clausnitzer (FS Duisburg) wurden 2002 mit der A-Jugend des RTV Deutscher Meister. Noch jünger ist Frederic Hürter, der mit Bayer Leverkusen zuletzt den Aufstieg in die 2. Liga schaffte. Den Aufwand kann der Zuspieler aber nicht stemmen, weshalb er sich dem Aufsteiger anschloss, genauso wie Felix Ahr (VC Bottrop) und Jochen Neumann vom Dürener TV.
„Die meisten Spieler haben schon höherklassig gespielt. Darum können wir auch als Ziel einen Mittelfeldplatz ausgeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir etwas mit dem Abstieg zu tun haben”, so Gies. Dabei muss er auf Leistungsträger Tamas Szekeres verzichten. Der ehemalige ungarische Nationalspieler legt eine Babypause ein. „Aber es fällt ihm schon die Decke auf den Kopf und er hat angefragt, ob er wieder zum Training kommen kann”, hofft Gies auf seinen Mittelblocker.
Ohne Niederlage im Albert-Einstein-Gymnasium stiegen die Rumelner auf. Die Serie soll auch am Samstag noch Bestand haben. Dann ist Mitaufsteiger TSC Münster ab 20 Uhr im AEG zu Gast.
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