Volksparklauf geht in Rheinhausen in die zwölfte Runde

Der Rheinhauser Volkspark steht am Sonntag zum zwölften Mal im Zeichen der Ausdauersportler.
Der Rheinhauser Volkspark steht am Sonntag zum zwölften Mal im Zeichen der Ausdauersportler.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Svenja Ojstersek aus Kaarst peilt den dritten Sieg in Folge an. Antje Möller will ihr einen Strich durch die Rechnung machen.

Duisburg..  Zum zwölften Mal lädt der OSC Rheinhausen nun schon zu seinen Läufen „Im und durch den Volkspark“ ein. Eine Premiere könnte es am Sonntag dennoch geben. Wenn Svenja Ojstersek um 11.30 Uhr an den Start des Hauptlaufs geht und nach 10 000 Metern als schnellste Dame im Volksparkstadion ankommen sollte, wäre sie die erste Teilnehmerin, die zum dritten Mal in Folge den Sieg einfährt. Somit hätte die 21-Jährige aus Kaarst zugleich alle OSC-Sparda-Läufe gewonnen, da die Veranstaltung seit 2013 unter dem Namen des Hauptsponsors firmiert.

Einen Strich durch die Rechnung könnte der Läuferin aus Kaarst womöglich Antje Möller vom ASV Duisburg machen. Allerdings wird sich die Zweitplatzierte des Rhein-Ruhr-Marathons auf der für ihre Verhältnisse eher kurzen Strecke mächtig sputen müssen, um sich selbst erstmals in die Siegerliste des OSC eintragen zu können. Bei ihrem letzten Erfolg hatte Ojstersek nur 37:52 Minuten für die zehn Kilometer benötigt – und sich im Vergleich zum Vorjahr um satte 4:17 Minuten verbessert.

Den dritten Sieg beim Volksparklauf visiert auch ein Vereinskollege von Antje Möller an. Allerdings musste Thorsten Schramm nach seinen Erfolgen in den Jahren 2012 und 2013 eine Unterbrechung hinnehmen. Dafür sorgte mit Karol Grunenberg ein Mann aus den eigenen ASV-Reihen, der im letzten Jahr mit 31:44 Minuten einen neuen Streckenrekord aufstellte. Mit Blick auf die bislang 190 Vormeldungen räumt Richard Winkler dem Zweifachsieger diesmal bessere Chancen ein.

Grunenberg noch nicht gemeldet

„Bislang hat Grunenberg nicht gemeldet“, berichtet der Mitorganisator. „Aber vielleicht müssen er und Karsten Kruck erst noch ihre Wunden lecken“, schließt Winkler eine Nachmeldung der beiden ASV-Asse nach ihren Teilnahmen an den NRW-Meisterschaften am vergangenen Wochenende nicht aus.

Diese sind am Sonntag noch gegen zwei Euro Gebühr möglich – und schließlich führt der ASV beim Hauptlauf auch wieder seine interne Vereinsmeisterschaft aus. Mit 28 Vormeldern haben die Plattfüße somit auch die besten Aussichten auf den Pokal für den teilnehmerstärksten Verein.

Buntes Rahmenprogramm

Die Cracks des TuS Hamborn-Neumühl machen traditionell beim 5000-Meter-Lauf um 10.30 Uhr ihre Vereinsbesten aus. Diese internen Wettbewerbe sind für das Organisationsteam des OSC Rheinhausen und seine 50 fleißigen Helfer „eine Anerkennung und ein großer Vertrauensbeweis“, sagt Richard Winkler.

Besonders stolz sind die Rheinhauser aber auf ihr buntes Rahmenprogramm. Das reicht neben Verpflegungsständen von Kinderspielen wie Riesenmikado, über die traditionelle Schnorbus-Massage bis hin zur Beratung in Sachen Sportverletzungen und Orthopädie durch Chef- und Oberärzte des Johanniter-Krankenhauses. „Wir danken allen Sponsoren, die dieses Programm möglich machen“, betont Winkler, „ohne sie würde es die Veranstaltung nicht geben.“