Vier Duisburger gehen an den Start

Die 39. Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wirft ihre Schatten voraus. Am morgigen Samstag startet die Nordschleifen-Rennserie mit der 61. ADAC Westfalenfahrt in das Motorsportjahr 2015. Das Interesse der Teilnehmer ist ungebrochen. Mehr als 240 Teams und Fahrer haben sich in die Meisterschaft eingeschrieben. Die Anzahl liegt sogar leicht über dem Vorjahresniveau, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die Langstreckenmeisterschaft in diesem Jahr erstmals international ausgeschrieben ist. Mit diesem Status haben nun auch ausländische Teilnehmer die Gelegenheit, bei der Vergabe der Preisgelder ein Wörtchen mitzureden.

Vier Duisburger Motorsportler mischen in verschiedenen Klassen mit. Mit dem stärksten Auto geht Lance David Arnold an den Start. Mit dem Bentley Continental GT3 wird er in der Spitzengruppe fahren, aber das Salz in der Suppe ist die Marken- und Klassenvielfalt und das Punktesystem, durch das auch leistungsschwächere Fahrzeuge in der Meisterschaft oben stehen können. Vom AMC Duisburg sind Michael Bohrer und Benjamin Leuchter dabei. Michael Bohrer startet in der Klasse V3 (Serienwagen bis 2000 ccm) in einem Renault Clio RS für das Team aufkleben.de Motorsport von Stephan Epp. Seine Teamkollegen sind Michael Uelwer und Volker Kühn. Erst am späten Freitagabend wird Benjamin Leuchter am Nürburgring ankommen. Derzeit ist er mit der VW-driving-experience in Schweden bei einer Rallye als Instruktor tätig. Er wird den ersten Lauf im BMW 235i Cup für das Team Racing One bestreiten und sein Wissen und Können seinen Teamkollegen weitergeben. „Ich freue mich auf den Einsatz auf der Nordschleife. Im vergangenen Jahr habe ich beim fünften Lauf mit dem Ferrari die Klasse gewonnen und Rang zwölf in der Gesamtwertung belegt.“ In der Klasse SPT 4 geht der Duisburger Wolfgang Müller (Pro Handicup e. V.) zusammen mit Sabine Podzus im Audi TTs an den Start.

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring umfasst auch 2015 zehn Rennen auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Die Distanz beträgt jeweils vier Stunden. Die einzige Ausnahme bildet das Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 5. September. Im Schnitt waren im Vorjahr 174 Fahrzeuge mit von der Partie. 1035 Fahrer aus 39 Nationen fuhren auf Rennfahrzeugen 27 unterschiedlicher Automobilhersteller.