VfB Homberg II verschenkt einen Punkt

Die OSC Löwen Duisburg II (hier im Spiel gegen Issum) gaben in Saarn das Spiel noch aus der Hand.
Die OSC Löwen Duisburg II (hier im Spiel gegen Issum) gaben in Saarn das Spiel noch aus der Hand.
Foto: Christoph Karl Banski
Was wir bereits wissen
Die Zweitvertretung der OSC Löwen Duisburg hadert mit einer knappen Niederlage in Saarn. Der VfL Rheinhausen gewinnt Abwehrschlacht in Biefang.

Die anstehenden drei Wochen Pause können die drei Duisburger Handball-Landesligisten gut gebrauchen, bevor es in den Saisonendspurt geht.

DJK VfR Saarn –
SG OSC Löwen II 23:22 (13:13)

SG: van Deventer, Yannick Kamp, Julian Kamp (je 6), Hoppert (2/2), Telohe, Krölls.

Wieder einmal schlugen sich die jungen Löwen selbst. Entsprechend ärgerlich fand SG-Trainer Carsten Klottig die knappe Niederlage. Dabei hatten seine Schützlinge die Partie bis zu 56. Minute dominiert und zwischenzeitlich sogar mit vier Toren in Front gelegen. Doch in der Schlussphase leisteten sich die Gäste zu viele Abwehrfehler. „Wir können aber jetzt schon anfangen, an Stellschrauben zu drehen und die Fehler für die kommende Spielzeit abzubauen“, so der Coach. Für die jungen Spieler der SG steht nach den Ferien noch einmal eine anstrengende Zeit bevor. Einige von ihnen werden mit dem Training etwas kürzer treten, da sie ihr Abitur bauen wollen. „Das gilt auch für die Kamp-Zwillinge. Da sie ein Sportabitur machen, haben wir uns dazu entschlossen, den beiden eine Pause zu gönnen“, erklärt Carsten Klottig.

HSG RW/TV Oberhausen II –
VfB Homberg II 31:31 (13:17)

VfB: Kanschat (6), Ostroga, Weigt, Görgen (je 5), Wiesehahn, Butry, Lammert (je 3), Wibbeke, Dürdoth.

Erst feierte Milosz Ostroga bei seinem ersten Kurzeinsatz für die erste Mannschaft der Homberger einen deutlichen Sieg über die erste Mannschaft der HSG. Anschließend trennten sich die Zweitvertretungen mit einem 31:31-Unentschieden und Ostroga war wieder einmal einer der besten Torschützen. Trainer Christian Wetteborn war mit dem Ergebnis zwar insgesamt zufrieden, doch ein Sieg wäre ihm lieber gewesen: „Mit einem Punkt mehr hätten wir den drohenden Relegationsplatz fast abhaken können. Zur Pause sah es auch ziemlich gut aus, aber im zweiten Durchgang haben wir uns zu unclever angestellt.“ Nun fehlt den Hombergern noch ein Sieg zum fast sicheren Klassenerhalt.

TV Biefang –
VfL Rheinhausen 17:20 (9:9)

VfL: Woyt (8/1), Hielscher (4), Kugel (3), Gangelhoff (2), Hüfken, Gamalski, Nepicks.

Schon das Ergebnis zeigt es: In Biefang lieferten sich beide Team eine regelrechte Abwehrschlacht. „Die Defensive, die wieder einmal von unseren altgedienten Spielern Sven Petersen und Ralf Gangelhoff stabilisiert wurde, war vor allem im zweiten Durchgang der Schlüssel zum Sieg“, war VfL-Trainer Martin Gräfen froh, dass seine jungen Spieler wieder Unterstützung durch erfahrene Kräfte bekamen. „Die Jungen haben dafür den Angriff organisiert“, war der Coach auch damit zufrieden. Insgesamt war die Partie aber zerfahren und hektisch und geprägt von vielen technischen Fehlern. So wurde das Spiel erst in der Endphase entschieden, nachdem Biefang bis etwa zur 20. Minute mit 8:4 geführt hatte und der VfL dann im zweiten Abschnitt mit 17:13 vorne lag.