Trotz Rückstand: Füchse Erster

Jubel bei André Huebscher und Co. – die Füchse stehen nach dem Sieg auf Platz eins.
Jubel bei André Huebscher und Co. – die Füchse stehen nach dem Sieg auf Platz eins.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Der EVD gewinnt nach 0:2 noch mit 3:2 im Spitzenspiel bei den Icefighters Leipzig. Zunächst stand Torhüter Staudt im Weg – doch dann holten sich die Duisburger den Sieg.

Duisburg..  Die äußeren Bedingungen stimmten. Etliche Fans hatten die Füchse nach Taucha begleitet, die Zelt-Arena der Icefighters Leipzig war rappelvoll – und es wurden mit Daniel Hedwig und Wolfgang Mond sogar zwei Hauptschiedsrichter eingeteilt – das Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Mitte wurde ganz nach DEL-Manier im Vier-Mann-System geleitet. Alles da, alles gut – nur besser war Sebastian Staudt. Die Cracks des EV Duisburg bissen sich am Leipziger Goalie immer wieder die Zähne aus, sodass die Gastgeber zunächst mit 2:0 vorne lagen – doch am Ende gewann Schwarz-Rot mit 3:2 (0:1, 1:1, 2:0). Duisburg steht damit an der Tabellenspitze.

Das Spiel begann forsch. Erster gegen Zweiter, das war der Partie gleich anzumerken. Bis zur ersten Großchance dauerte es etwas, doch dann hatte Raphael Joly die erste Gelegenheit, die Staudt allerdings parierte. Und ob es nun Kevin Orendorz war oder Fabio Pfohl – die Sachsen hielten die Null fest. Allerdings machten die Hausherren mächtig Druck, auch Felix Bick stand den Leipziger Angriffen immer wieder im Weg, hatte zudem auch das Glück des Tüchtigen, als er in der 14. Minute einen abgefälschten Schuss parieren konnte. Doch dann die zweite Duisburger Überzahl, hinter dem Tor nimmt Bick die Scheibe an – und vertändelte sie gegen Tomas Vrba, der sich mit dem 1:0 in eigener Unterzahl bedankte.

Ein bitterer Gegentreffer – aber nicht der letzte. Denn im zweiten Drittel waren die Füchse mit den Schlittschuhen kaum aus der Kabinentür heraus, da traf der frühere Duisburger Denis Fominych, nur elf Sekunden nach Wiederbeginn. Danach berannten die Füchse das Leipziger Tor, je länger das Spiel dauerte, desto größer wurde der Druck. So groß gar, dass Icefighters-Coach Mannix Wolf bereits in der 31. Minute seine Auszeit nahm. Doch vier Minuten vor der Pause brach Maximilian Faber den Bann und verkürzte auf 1:2. Die Füchse waren danach knapp dran am Ausgleich, doch Leipzig brachte die Führung in die Pause. Allerdings bauten die Gäste auch im Schlussabschnitt Druck auf – und wurden belohnt: In der 46. Minute traf André Huebscher zum 2:2. Und nur zwei Minuten später war Lars Grözinger mit der 3:2-Führung zur Stelle. Danach machte Leipzig nochmal mächtig Druck – doch der EVD verteidigte den Sieg.

Am Samstag (18.30 Uhr) geht es bei Tornado Niesky für die Füchse weiter.

Icefighters Leipzig –
EV Duisburg 2:3

Drittel: 1:0, 1:1, 0:2
Tore: 1:0 (17:27) Vrba (4-5), 2:0 (20:11) Fominych, 2:1 (36:00) Faber (Bettahar, Fröhlich/4-4), 2:2 (45:36) Huebscher (Pfohl, Schmidt/5-4), 2:3 (47:47) Grözinger (Busch, Neumann). Strafen: Leipzig 8, Duisburg 8. Zuschauer: 2500.