Trainerrücktritt in Hamborn

Axel von Aswege ist nicht mehr Trainer der OSC Löwen Duisburg.
Axel von Aswege ist nicht mehr Trainer der OSC Löwen Duisburg.
Foto: WAZ-Fotopool
Was wir bereits wissen
Von Aswege und Podschadly nicht mehr bei den OSC Löwen. Neuer Trainer steht noch nicht fest. Eintracht gewinnt, die übrigen Duisburger Teams verlieren.

Duisburg..  Am Ende war es dann doch zu viel. Axel von Aswege und Christiane Podschadly sind als Trainer des Frauenhandball-Verbandsligisten OSC Löwen Duisburg zurückgetreten. Die Hambornerinnen waren bislang in allen Spielen chancenlos und stehen ohne Punkt am Tabellenende. „Nachdem wir uns frühzeitig vom ursprünglichen Ziel, den Klassenerhalt irgendwie zu sichern, verabschieden mussten, wollten wir die Restsaison nutzen, um eine gute Basis für das kommende Jahr in der Landesliga aufzubauen“, so von Aswege, der aber einsehen musste: „Das Ausscheiden aus der Spielgemeinschaft, die verletzungsbedingten Ausfälle nicht zuletzt unserer einzig verbliebenen Torhüterin Felicitas Limprecht und die schwache Trainingsbeteiligung lassen auch dieses Ziel unerreichbar werden, sodass wir weder den Zuschauern noch den gegnerischen Mannschaften auch nur halbwegs attraktiven Handball bieten können, weshalb wir als Trainergespann zurücktreten.“ Einen Nachfolger gibt es noch nicht. „Ich hoffe aber, dass der neue Trainer vielleicht schon am Dienstag übernehmen kann“, sagte Holger Nick, SG-Frauenwart. Sollte es nicht sofort klappen, steht Nick bis zu einer Verpflichtung als Interimstrainer bereit.

OSC Löwen Duisburg –
TV Borken 16:28 (6:12)

OSC Löwen: Hausmann (6/1),Adamsky (3),Schümann (2), Nick (2/2), Brandes, Bode, Chmilewski.

Die Partie war, auch wegen einiger Ausfälle, schnell entschieden. So wird Felicitas Limprecht in den nächsten Wochen nicht dabei sein können. Sabrina Falk aus der Reserve machte ihre Sache aber gut.

TV Aldenrade II –
TV Issum 18:23 (10:11)

TVA: Rath, Sarah Stratmann (je 4), Winstermann (3), Völlings (2), Gehrke, Loy, Tielmann, Linda Klaude, Baum.

Ein verrücktes Spiel, denn „in den ersten 20 Minuten haben wir das beste abgeliefert, war wir in dieser Saison geboten haben“, berichtet Trainerin Heidi Kutsch. So führte der TVA II schon 10:4. Doch nachdem Issum auf eine 5:1-Deckung umgestellt hatte, lief nichts mehr. „Ich kann mir das nicht erklären. Wir waren plötzlich total hektisch und machten Fehler ohne Ende“, erklärt die Trainerin.

TSV Bocholt –
Eintracht Duisburg 19:25 (10:12)

Eintracht: Verena Schild (5), Habekost (4), Christina Schild (4/1), Rahlfs (3), Höfer (3/1), Arend, Unterberg (je 2), Linnecken, Carstens.

Mit Alina Boy und Svenja Urbaniak hatte die Eintracht zwei harte Ausfälle zu verkraften. Doch angeführt von Christina Schild kämpfte das Team stark. „Spielerisch war es nicht unser bestes Spiel, aber es war toll zu sehen, wie das Team dagegen gehalten hat“, lobte Trainer Uwe Kiel den Auftritt.

TV Aldekerk II –
VfL Rheinhausen 25:23 (12:10)

VfL: Bing (7), Armbruster, Janßen (je 4), Pelzer, Hering, Cleven (2), Henke.

„Diese Niederlage nehme ich auf meine Kappe“, sagte Trainer Michael Peter. „Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass in dieser Halle geharzt werden kann. Mir war allerdings auch nicht klar, dass das auch für die Verbandsliga gilt“, so der Coach. So brauchte das Team einige Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Am Ende kam der VfL noch einmal heran, verpasste aber den Ausgleich.