Toni da Silva muss beim MSV die erste Einheit nachholen

Die MSV-Profis Jürgen Gjasula und Toni da Silva werden sich mit etwas Verspätung ihre schwitzenden Teamkollegen anschließen.
Die MSV-Profis Jürgen Gjasula und Toni da Silva werden sich mit etwas Verspätung ihre schwitzenden Teamkollegen anschließen.
Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.. Jürgen Gjasula muss auf seinen heiß ersehnten Trainingsstart im neuen Jahr noch warten. Der Mittelfeldspieler des MSV Duisburg, der die komplette Hinserie aufgrund einer Herzmuskelentzündung verpasst hatte, hat sich eine leichte Grippe eingefangen. Natürlich geht Gjasula kein Risiko ein, er fehlte am Donnerstag beim Trainingsauftakt des Fußball-Zweitligisten. „Ich hoffe, dass er am Montag voll einsteigen kann“, so Trainer Kosta Runjaic.

Dafür meldete sich mit Markus Bollmann ein Langzeitverletzter zurück. Der Ex-Bielefelder, der im vergangenen Jahr erst mit einer Leistenverletzung und dann mit einem Mittelfußbruch außer Gefecht war, absolvierte eine 60-minütige Einheit. Nach dem Wechsel von Andre Hoffmann zu Hannover 96 könnte Bollmann eine Alternative für die Innenverteidigung werden.

"Schon ordentlich Zug drin"

Noch nicht mit von der Partie war Toni da Silva. Der Mittelfeldspieler traf erst am Abend ein. Wie Manager Ivo Grlic erklärte, war flugtechnisch eine frühere Rückkehr aus dem Weihnachtsurlaub in Brasilien nicht möglich. „Toni wird die Einheit nachholen“, so Runjaic, der die MSV-Profis am Freitag schon um 8 Uhr zur Arbeit begrüßen wird.

Runjaic ist guter Dinge, dass die Zebras eine gute Vorbereitung hinlegen werden. „Ich freue mich auf die nächsten Wochen. In der ersten Einheit war schon ordentlich viel Zug drin“, schilderte der Trainer seine Eindrücke. Runjaic ist zuversichtlich, dass der MSV in den letzten 15 Partien eine gute Rolle spielen wird: „Ich sehe da noch reichlich Steigerungspotenzial.“

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