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Szymanowicz soll für einen Schub sorgen

19.10.2012 | 20:13 Uhr
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Szymanowicz soll für einen Schub sorgen
Vor der Rückkehr: Mirko Szymanowicz.Foto: Eickershoff

Duisburg.   Rheinhauser können im Auswärtsspiel beim Wilhelmshavener HV wieder auf ihren Kapitän bauen. Dafür will Trainer Jörg Förderer auf einen eigenen Einsatz verzichten.

Ausnahmsweise gibt es zur Abwechslung positive Personal-Nachrichten beim Handball-Drittligisten OSC Rheinhausen. Am Samstagabend wird Mannschaftskapitän Mirko Szymanowicz im Auswärtsspiel beim Wilhelmshavener HV (19.30 Uhr) erstmals nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder in Aktion treten.

Trainer Jörg Förderer erhofft sich vom Comeback seines Leistungsträgers einen Schub für die gesamte Mannschaft. „Es ist wichtig, dass er wieder dabei ist. Seine Präsenz wird die übrigen Spieler mitreißen“, so Förderer. Der Trainer selbst, der im letzten Spiel gegen den VfL Edewecht in der zweiten Halbzeit sein Saisondebüt feierte, will angesichts der etwas entspannten Personalsituation heute nicht aufs Parkett gehen. Auch der zweite „Oldie“, Manager Mirko Bernau, wird wegen einer Geschäftsreise nicht mit von der Partie sein.

Szymanowicz, der sich vor drei Wochen im Auswärtsspiel bei der HSG Varel-Friesland einen zweifachen Bänderriss im Knöchel zugezogen hatte. kehrt damit früher als geplant ins Rheinhauser Team zurück. Förderer: „Zunächst sah es so aus, als sei auch das Knie stärker in Mitleidenschaft gezogen worden. Das war aber zum Glück nicht der Fall.“

Der OSC hat es mit einem Aufstiegsaspiranten zu tun, der allerdings mit 8:6 Punkten einen Rang hinter dem OSC platziert ist und damit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist. Allerdings verloren die Wilhelmshavener gegen die Aufstiegskonkurrenten Edewecht und Wermelskirchen jeweils nur mit einem Tor.

„Das ist eine starke Mannschaft“, weiß Förderer, dass die Tabelle ein schiefes Bild abgibt. Zudem werden die Zuschauer ihr Team in der voll besetzten Halle nach vorne peitschen. Trotzdem ist Förderer zuversichtlich, dass sein Team seine Erfolgsserie mit einer konzentrierten Leistung fortsetzen kann.

Offiziell ist der OSC noch ungeschlagen. Der Bescheid des Verbandes über den Punktverlust aus dem Gummersbach-Spiel am Grünen Tisch ist noch nicht eingegangen – sofern die Verantwortlichen ihre Mails gecheckt haben.

Dirk Retzlaff

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