Szalek will zum Play-off-Start die Zuschauer begeistern

Pedro Queiros ist trotz seiner Roten Karte im Pokalspiel einsatzbereit.
Pedro Queiros ist trotz seiner Roten Karte im Pokalspiel einsatzbereit.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
RESG Walsum empfängt im ersten von maximal drei Duellen die ERG Iserlohn. Queiros trotz Rot im Pokal dabei.

Duisburg..  Günther Szalek ist erfahren genug, um zu wissen, was in einer Play-off-Serie an allererster Stelle zählt: Siege. Der Trainer der RESG Walsum würde naturgemäß nur allzu gern die Hürde ERG Iserlohn überwinden und ins Halbfinale um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft einziehen. Doch vor dem ersten Viertelfinalspiel gegen die Sauerländer, das am Samstag um 15.30 Uhr in der Halle Beckersloh beginnt, setzt er ganz andere Prioritäten.

„Wichtig ist, die richtige Atmosphäre zu schaffen. Wir hoffen, dass noch mehr Zuschauer als beim letzten Heimspiel gegen Calenberg kommen – und ich verspreche, dass wir sie begeistern werden“, sagt Szalek vor der womöglich letzten Heimpartie der Saison. Am kommenden Samstag steigt dann das zweite Spiel in Iserlohn, tags darauf würde im Eventualfall das entscheidende dritte Duell an gleicher Stelle folgen.

Dass die Siegesserie des Strugala-Nachfolgers zuletzt im Pokal in Darmstadt riss, nimmt dieser auf seine Kappe: „Wir waren am Drücker, und dann habe ich mich auf diese leidige Diskussion mit dem Schiedsrichter eingelassen.“ Szalek betont, nach der roten Karte gegen Pedro Queiros weder unsachlich noch emotional agiert zu haben; dennoch gab es die blaue Karte gegen ihn, woraufhin Darmstadt die Überzahl zum entscheidenden Treffer nutzte.

Queiros, der beruflich eine Woche in England war, ist heute wieder mit von der Partie, da seine Sperre nur für den Pokal gilt. Somit stellte sich wieder die Frage, wer der überzählige Kontingentspieler sein würde – es traf wiederum José Barreto. „Ich wollte den Spirit der zuletzt erfolgreichen Mannschaft bewahren“, erklärte Günther Szalek, warum er sich wieder für Oldie Nuno Rilhas entschied. Für den jungen Portugiesen tut es ihm leid: „Ich mache aber halt die Regeln nicht. Vermutlich sind wir eine der wenigen Mannschaftssportarten, in denen nur eine begrenzte Zahl an EU-Ausländern eingesetzt werden darf.“

Fehlen wird vermutlich letztmals der lange verletzte Kapitän André Kulossek.