Strugala: „Wir müssen gewinnen“

Nuno Rilhas wird gegen Remscheid auf dem Parkett stehen.
Nuno Rilhas wird gegen Remscheid auf dem Parkett stehen.
Foto: Lars Fröhlich
Was wir bereits wissen
Nach vier Niederlagen in Folge muss die RESG Walsum am Samstag in heimischer Halle gegen die IGR Remscheid die Kurve kriegen.

Duisburg..  Da gibt’s gar kein Vertun: „Das Spiel ist für uns überlebenswichtig. Wir müssen gewinnen, egal wie.“ Detlef Strugala, Trainer der RESG Walsum, lässt gar keine Zweifel aufkommen, wie die Marschroute für das Spiel des Rollhockey-Bundesligisten gegen die IGR Remscheid (Samstag, 15.30 Uhr, Halle Beckersloh) aussieht. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge und dem Sturz auf Rang acht ist die Mannschaft gefordert, endlich wieder den Vorwärtsgang einzulegen.

Am Dienstag setzten sich Spieler, Trainer und Vorstand zusammen, um die Situation zu analysieren. Strugalas Fazit: „Letztlich haben es alle genauso gesehen wie ich: dass diese Mannschaft nämlich in der Tabelle unter den ersten vier stehen müsste.“ Dazu, warum sie genau das nicht tut, äußerten alle ihre Meinung – wobei Worte bekanntlich wichtig, aber nicht entscheidend sind. „Ob das Früchte getragen hat, wird man sehen. Wir müssen jetzt Rede und Antwort stehen, und die beste Antwort ist eine gute Leistung auf dem Platz“, sagt der Coach.

Personell wird er nach dem 1:7 in Iserlohn so reagieren, dass er als Kontingentspieler diesmal Felipe Sturla auf die Tribüne setzt. „Das hat weniger mit der Leistung zu tun, sondern damit, dass er als einziger noch nicht ausgesetzt hat“, so Strugala. Als dritter Ausländer neben José Barreto und Pedro Queiros rückt Routinier Nuno Rilhas ins Team: „Er hat sich seine Chance verdient.“ Mit welchem Keeper er anfängt, ließ der Trainer offen: „Das muss ich nach meinem Bauchgefühl entscheiden.“

Entgegenkommen könnte den Roten Teufeln der Umstand, dass beim Gegner mit Yannick Peinke der Kapitän und Torjäger fehlt: Wegen einer Knöchelverletzung muss der Nationalspieler fünf Wochen aussetzen. Auch hinter dem Ex-Walsumer Yannik Lukassen (Oberarmverletzung) steht ein Fragezeichen.