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Rhein-Ruhr-Marathon

Start frei für den 29. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg

18.05.2012 | 21:40 Uhr
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An insgesamt 17 Verpflegungsstationen können die Läufer unterwegs Kraft tanken.Foto: WAZ Foto Pool

Duisburg. Die ersten Marathonläufer waren schon am Freitag am Ziel. Zum ersten Mal mussten die Teilnehmer des Rhein-Ruhr-Marathons ihre Startunterlagen in der Schauinsland-Reisen-Arena abholen. Vor allem die Hobby-Läufer blickten mit Respekt in die Arena, in der die Mitarbeiter gestern die Zielanlage aufbauten. Wer dort am Sonntag nach vier, fünf Stunden ankommt, wird seinen inneren Schweinehund besiegt und sich seinen Läufer-Traum erfüllt haben.

Bei der 29. Auflage des Rennens werden die Teilnehmer anspruchsvolle Wettkampfbedingungen vorfinden. Die Temperaturen dürften bis zum Sonntag noch steigen. „Wenn es dann auch noch schwül ist, wird es für die Läufer eine harte Geschichte“, weiß Mitorganisator Jörg Bunert.

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Für die anfeuernden Besucher an der Strecke war das Wetter ein Segen, für die meisten Läufer aber sicherlich eine weitere Hürde beim 29. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg.

Anzahl der Marathon-Läufer steigt wieder an

Wie im letzten Jahr werden über 6100 Teilnehmer in den verschiedenen Disziplinen unterwegs sein. Rund 1100 Starter nehmen dabei die klassische Marathon-Distanz in Angriff. Für den Stadtsportbund und den LC Duisburg als Veranstalter ist die Entwicklung der letzten beiden Jahre erfreulich, nachdem die Marathon-Teilnehmerzahl vor drei Jahren unter die 1000er-Marke gerutscht war.

Das größte Feld stellen auch diesmal wieder die Halbmarathonläufer. Über 3000 Starter machen diesmal „halbe Sache". Inliner, Handbiker und Marathon-Staffeln komplettieren das Teilnehmerfeld. Am Mittwoch waren bereits 1500 Kids bei den Schülerläufen dabei.

Spitzenläufer Magnus Kreth will sich den Sieg zurückholen

Marathon
Alles Wichtige zum 29. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg

In Duisburg haben sich rund 6000 Läufer bereits warm gelaufen, denn am Sonntag lädt zum 29. Mal der Rhein-Ruhr-Marathon zu einem Kraftakt über 42,195...

Topfavorit ist einmal mehr Magnus Kreth . Der Mann vom ASV Duisburg peilt seinen vierten Sieg beim Rhein-Ruhr-Marathon an. Im letzten Jahr musste er sich dem Überraschungsteilnehmer Richard Ngolepus geschlagen geben. Diesmal dürfte Kreth seine Konkurrenten genau kennen. „Bislang hat sich noch kein weiterer Spitzenmann angemeldet“, teilte SSB-Geschäftsführer Uwe Busch am Freitag mit. Kreth ist derzeit gut in Form. Hinzu kommt, dass er seit kurzem Vater ist. Das dürfte beflügeln.

Bei den Frauen ist das Rennen offen. ASV-Läuferin Antje Möller startet diesmal nicht. Diese Chance will LC-Läuferin Sabrina Krämer nutzen. Sie hatte vor zwei Jahren Antje Möller überraschend das Leben schwer gemacht, musste sich aber am Ende doch noch geschlagen geben. Im letzten Jahr musste Krämer verletzungsbedingt passen, am Sonntag könnte nun ihre Stunde schlagen.

Am Rande der Strecke steigen auch in diesem Jahr zahlreiche Feste. Traditionell ist Buchholz eine Marathon-Hochburg. Hier erhalten die Läufer Rückenwind für die letzten neun Kilometer. Mehrere Sambabands heizen den Marathonis zusätzlich ein. An insgesamt 17 Verpflegungsstellen können sich die Läufer stärken.

Ältester Marathon-Läufer ist 87 Jahre alt

Auch zwei „ewige“ Läufer sind in Duisburg am Start. Die Rheinhauser Lauf-Legende Wolfgang Ettwig war bei allen Auflagen des Rhein-Ruhr-Marathons dabei und lässt sich den 29. Lauf ebenso wenig entgehen wie Heinz-Alois Federhen von den TSF Bracht.

Auch Oldie Karl Pavan (DLRG Duisburg) ist wieder dabei. Der 87-Jährige ist der älteste Teilnehmer. Zwar wird das Marathon-Ziel offiziell nach 5:30 Stunden geschlossen, für Pavan macht der Stadtsportbund aber in jedem Jahr eine Ausnahme. „Karl hat alle Zeit der Welt. Wenn er ankommt, räumen wir schon auf, das Ziel bleibt für ihn aber noch stehen“, sagt SSB-Chef Franz Hering. Pavan wird den Großteil der Strecke mit seinem französischen Laufkumpel Michel Descombes bewältigen.

Dirk Retzlaff

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