Starke Lemgoer zu Gast – Max Molsner vor Comeback

Leicht oder schwer – wie die Aufgabe des HC Wölfe Nordrhein einzuschätzen ist, liegt im Auge des Betrachters. Denn am Sonntag (16.30 Uhr, Krefelder Straße) ist mit der HSG Handball Lemgo der Tabellenzweite der A-Junioren-Bundesliga in Rheinhausen zu Gast.

„Aus meiner Sicht ist das eine leichte Aufgabe“, sagt Wölfe-Trainer Thomas Molsner und meint damit, dass die Motivation relativ sicher gegeben sein dürfte und dass sein Team gegen das Spitzenteam nur gewinnen kann. „Lemgo hat wirklich eine sehr starke Mannschaft. Taktisch und individuell sehr gut ausgebildet, dazu sehr athletisch. Hinter der HSG steht halt auch ein Internat“, beschreibt Molsner die Gründe, warum die Mannschaft aus Lemgo mit erst drei Verlustpunkten hinter Minden auf dem zweiten Tabellenplatz steht.

Dennoch gilt für die Wölfe auch in dieser Partie, dass sie sich von der Bilanz des Gegners nicht schocken lassen wollen. Im Hinspiel hatten sich die Duisburger Jungs bereits gut verkauft. „Nur 22 Gegentore waren klasse, aber die 20 eigenen Treffer waren halt deutlich zu wenig“, so der HCW-Coach. In diesem Spiel hatte sich zudem Max Molsner verletzt, der just gegen Lemgo sein Comeback geben wird. „Wir müssen nun eine kleine Serie starten, wenn wir Platz sechs nicht aus den Augen verlieren wollen, allerdings sind sechs Punkte Rückstand schon eine Menge Holz.“