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Spitzenspiel war klare Sache

13.11.2012 | 18:46 Uhr
Spitzenspiel war klare Sache
Volle Ränge in der „Hölle Nord“: David Kandra (schwarzes Trikot) und seine Teamkollegen mussten sich jedoch mit 0:4 geschlagen geben.Foto: Dahlke

Duisburg.  Bundesligist muss die Tabellenspitze nach der 0:4-Niederlage im direkten Duell an den Paderborner SC abtreten.

Squash Inn Hamborn 88 –
Paderborner SC 0:4

Tom Richards – Simon Rösner 11:9, 7:11, 9:11, 11:9, 5:11; Rudolf Rohrmüller – Olli Tuominen 7:11, 4:11, 0:11; Stefan Leifels – Raphael Kandra 8:11, 6:11, 6:11; David Kandra – Lennart Osthoff 9:11, 3:11, 12:14.

Im mit erwartungsfrohen Zuschauern prall gefüllten Sportzentrum „Hölle Nord“ hielt das Spitzenspiel der Squash-Bundesliga, was es versprach. Nach hochklassigen Partien musste das Squash Inn Team Hamborn 88 jedoch die Tabellenführung an Titelverteidiger Paderborner SC abgeben. Mit einem insgesamt leistungsgerechten 4:0 schoben sich die Westfalen wieder auf den Spitzenrang.

Zur Partie des Tages wurde das Top-Match zwischen den beiden Weltklasseakteuren Tom Richards (Hamborn) und Simon Rösner (Paderborn). Der Bayer Rösner hatte Richards zuvor dreimal glatt bezwingen können. Nach zwei Sätzen stand es 1:1. Rösner schien sein druckvolles Spiel viel Kraft zu kosten, Richards agierte nun variabler und wirkte frischer. Dennoch sicherte sich Rösner mit einem fulminanten Schlussspurt den dritten Durchgang, was Richards zu einem unerwarteten Gefühlsausbruch hinreißen ließ. Damit holte er sich den vermeintlich entscheidenden Kick. Im vierten Satz war nun Richards Herr im Hause, führte verdient mit 8:4. Doch dann kam die erneute Wende: Rösner zettelte nach einer ungerechtfertigten Let-Forderung eine längere Diskussion mit dem Schiedsrichter an. Der ließ sich zwar nicht umstimmen, doch verlor Richards danach den Faden. Zwar gewann er noch den vierten Satz, danach fehlten ihm die entscheidenden Prozente. Rösner holte den entscheidenden Punkt für sein Team.

Zuvor hatten die Paderborner den Spielstand bereits auf 2:0 geschraubt. David Kandra konnte im Auftaktmatch gegen Lennart Osthoff zweimal am Satzgewinn schnuppern, mehr war aber nicht drin. Stefan Leifels musste gar seine erste Niederlage im Hamborner Dress hinnehmen – und das ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein gegen einen anderen Ehemaligen. Der Ex-Hamborner Raphael Kandra gewährte Leifels nicht einmal einen Durchgang.

Zum Abschluss blieb der gerade von einer kleinen Verletzung genesene Rudi Rohrmüller gegen den finnischen Weltklasse-Akteur Olli Tuominen ohne Chance.

Sportredaktion



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