So kommt der EVD in die Aufstiegsrunde
30.01.2012 | 18:13 Uhr 2012-01-30T18:13:00+0100
Duisburg.Die Formel: Heimspiele gewinnen – und die Auswärtsspiele gegen die „Kleinen“.
Die Lage könnte wahrlich schlechter sein. 18 Punkte sind noch zu vergeben – und der Vorsprung des EV Duisburg auf den ersten Nicht-Aufstiegsrundenplatz beträgt neun Zähler. Zwar waren die beiden Erfolge der Füchse in der Endrunde der Oberliga West „nur“ Arbeitssiege, aber Abzüge in der B-Note gibt es beim Eishockey ja nun einmal nicht.
„Wir dürfen uns auf keinen Fall zu früh freuen“, mahnt EVD-Teammanager Matthias Roos, „denn am kommenden Wochenende haben die Löwen Frankfurt als Fünfter zwei leichte Spiele, während wir es mit Bad Nauheim und Kassel zu tun bekommen.“
Tatsächlich kommt dem Heimspiel am kommenden Freitag, 19.30 Uhr, gegen die Roten Teufel Bad Nauheim nun besondere Bedeutung zu. Weitere „Big Points“ würden das Tor zur Aufstiegsrunde weit aufstoßen. Dabei sind die Hessen gerade in blendender Form. Auch mit Duisburger Hilfe knöpften die Roten Teufel dem EHC Dortmund die Tabellenführung ab – und besiegten eben jene Elche nach einem 1:4-Rückstand am zurückliegenden Sonntag mit 6:4. Schon vor einigen Wochen hatten die Füchse die Rechnung aufgemacht: Heimspiele gewinnen und beide Vergleich gegen die unteren Drei gewinnen – dann ist die Aufstiegsrunde gebucht. Und tatsächlich ist nun genau das der Weg ins Saisonfinale.
Freilich waren die Siege gegen Königsborn und Hamm nichts besonders Prickelndes. „Da war wirklich nicht alles Gold, was glänzt. Und tatsächlich hatte Hamm auch einige gute Chancen gegen uns“, sagte Trainer Franz Fritzmeier nach dem Auswärtssieg am Maximilianpark am Sonntag. „Aber was man auch mal sagen muss: Der Sieg ging so auch völlig in Ordnung“, will Fritzmeier das Licht seines Teams nicht unter einen Eisbären-Scheffel stellen.
Nach dem Spiel am Freitag daheim gegen Bad Nauheim, geht es am Sonntag zu den Kassel Huskies, die sicher auf Revanche brennen, nachdem der EVD die Schlittenhunde im Heimspiel mit 8:5 vermöbelt hat. Weiter geht es mit dem Heimspiel gegen Ratingen (10. Februar), in Dortmund (12. Februar), in Königsborn (17. Februar) und gegen Frankfurt (19. Februar).
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