Sieger der Sportlerwahl bleiben noch geheim

Sie kennt das schon: Susi Wollschläger wurde bereits 2014 Duisburgs Trainerin des Jahres und darf sich nun auch wieder Hoffnungen machen.
Sie kennt das schon: Susi Wollschläger wurde bereits 2014 Duisburgs Trainerin des Jahres und darf sich nun auch wieder Hoffnungen machen.
Foto: Fabian Strauch
Was wir bereits wissen
Die Erstplatzierten des diesjährigen Wahl stehen fest, werden aber erst bei der Sportschau im Theater am Marientor am 18. November verkündet.

Duisburg..  Die Gewinner bei der Wahl zu Duisburgs Sportlern des Jahres stehen fest – wer sich über die Ehrung freuen darf, bleibt wie immer bis zur Sportschau des Stadtsportbundes am 18. November im Theater am Marientor ein gut gehütetes Geheimnis. Nur eines lässt sich jetzt schon sagen: Der Sieger bei den Männern wird ein ganz Neuer sein.

Am Dienstag fiel in den Räumen des SSB an der Bertaallee die Entscheidung. Wie in den vergangenen Jahren floss das Voting der Nutzer auf dem Internetportal dieser Zeitung zu einem Drittel in das Gesamtergebnis ein. Die weiteren zwei Drittel steuerten eine Jury der Duisburger Medien (darunter die NRZ/WAZ-Sportredaktion) und ein Gremium aus Sportexperten bei, dem erstmals MSV-Ikone Bernard Dietz angehörte. Auch der neue SSB-Chef Rainer Bischoff wählte erstmals mit. Da gab es dann naturgemäß noch die eine oder andere Verschiebung, aber alle Erstplatzierten der Online-Abstimmung schafften es auch am Ende in die Top drei und erhalten damit eine Einladung zur Sportschau, in deren Rahmen die Trophäen überreicht werden – zum sechsten Mal übrigens inzwischen.

Zwei Frauen haben die Eintrittskarte für das TaM schon fast im Abonnement. Zum einen ist das Lara Reimann: Die Judoka vom PSV Duisburg siegte 2014 und wurde im Vorjahr Dritte. Auch diesmal ist sie wieder im engeren Kreis der Kandidatinnen, dem außerdem Pia Maertens, das Hockey-Ausnahmetalent des Club Raffelberg, und Frederike Koleiski, Paralympics-Vierte im Diskuswurf von Eintracht Duisburg, angehören.

Stammgast Susi Wollschläger

Ein weiterer Stammgast ist Susi Wollschläger. Die einstige Olympia-Silbermedaillengewinnerin im Hockey stand am Marientor bereits als Laudatorin auf der Bühne und 2014 als Trainerin des Jahres. Das könnte sie nun nach ihren Erfolgen mit dem Nachwuchs des Club Raffelberg erneut werden. Die Konkurrenz in dieser Kategorie ist sowohl männlich als auch weiblich: Inka Grings wurde für den Bundesliga-Aufstieg mit den MSV-Fußballerinnen ausgezeichnet, Stefan Janßen für den Sprung in die Oberliga der Männer mit dem VfB Homberg.

Die beiden letzteren könnten sogar an diesem Abend zweimal auf die Bühne gerufen werden, denn ihre jeweiligen Mannschaften haben ebenfalls die Hürde für eine Einladung genommen und können sich in voller Stärke präsentieren. Dass die Auszeichnung ihren Weg ins PCC-Stadion findet, kann nur ein Deutscher Meister verhindern: Diesen Titel holten sich die Sportkegler der KSG Montan Holten-Duisburg.

Und dann sind da noch die Männer: Für das Trio, das es in die Spitzengruppe schaffte, wäre der Besuch im Theater am Marientor völliges Neuland. Ob sie das allerdings persönlich schaffen werden, ist offen: Pierre Bischoff vom ASV Duisburg beispielsweise, der erste deutsche Sieger des Race across America, lebt in Österreich, könnte allerdings bei der Gelegenheit in seiner Homberger Heimat vorbeischauen. Für Olympia-Handballer Patrick Wiencek böte sich ein Zwischenstopp auf der Heimfahrt mit dem THW Kiel vom Bundesligaspiel in Coburg zwei Tage zuvor an. In derselben Sportart ist Felix Molsner aktiv – mit dem Nachwuchs des TBV Lemgo sind die Reisen aber nicht ganz so weit, und die Saison für Beach-Handball dürfte dann beendet sein.

Die Platzierungen

Wie in den Vorjahren werden unmittelbar nach der Jury-Sitzung nur die Plätze vier bis acht exakt bekanntgegeben. Die drei Erstplatzierten werden in alphabetischer Reihenfolge genannt. Die Punktzahlen (bei den Erstplatzierten natürlich in der Reihenfolge der Ränge aufgeführt) ergeben sich aus den zusammengerechneten Durchschnittswerten der drei separat errechneten Jury-Ergebnisse.

Männer:

1./2./3. Pierre Bischoff, Felix Molsner, Patrick Wiencek: 31,13/24,5/19,5

4. Giancarlo Reyes (Bowling): 16,35

5. Martin Wiemann (Fechten): 15,5

6. André Laukmann (Kegeln): 14,9

7. André Lotterer (Motorsport): 10,6

8. Levent Tuncat (Taekwondo): 5,6

Frauen:

1./2./3. Frederike Koleiski, Pia Maertens, Lara Reimann: 25,8/23,6/22,8

4. Monika Rost (Unterwasserrugby): 16,2

5. Sofia Nati (Fußball): 14,63

6. Marissa Meyer (Bowling): 12,7

7. Alessia Melchiorre (Leichtathletik): 12,65

8. Alina Grijseels (Handball): 9,6

Trainer:

1./2./3. Inka Grings, Stefan Janßen, Susi Wollschläger: 25,2/24,17/20,5

4. Jörg Oertel (Unterwasserrugby): 19,53

5. Angelika Kirsch (Fußball): 13,5

6. Michael Roß (Fußball): 13,4

7. Günther Szalek (Rollhockey): 11,5

8. Mark Spieker (Hockey): 10,5

Mannschaften:

1./2./3. MSV Duisburg, KSG Montan Holten-Duisburg, VfB Homberg: 24,26/21,4/20,7

4. HSG Ve/Ru/Ka (Handball): 17,4

5. Club Raffelberg (Hockey-Mädchen): 16,9

6. Club Raffelberg (Hockey-Männer): 16,4

7. ASC Duisburg (Wasserball): 11,5

8. Eintracht Duisburg (Fechten): 9,7