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Sieg in Düsseldorf würde ein ausgeglichenes Konto bescheren

15.12.2012 | 03:00 Uhr
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Sieg in Düsseldorf würde ein ausgeglichenes Konto bescheren
Nils Artmann trifft mit dem OSC auf seinen Ex-Klub Düsseldorf.Foto: Eickershoff

Rheinhauser spielen am Samstagabend bei ART Düsseldorf. Mit einem Sieg würde das Team von Jörg Förderer ein ausgeglichenes Punktekonto erreichen.

Eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen geht am Samstagabend für den Handball-Drittligisten OSC Rheinhausen zu Ende. Nachdem eine längere Talsohle offenbar durchschritten ist, soll die mit zuletzt zwei Siegen in Folge eingeleitete Wende zum Besseren bei Schlusslicht ART Düsseldorf fortgesetzt werden. Mit einem Sieg würde der OSC nach 15 Spielen immerhin wieder ein ausgeglichenes Punktekonto aufweisen und könnte beruhigt die Rückserie angehen – die schon am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen Bayer Uerdingen beginnt.

Vor diesem mit Spannung erwarteten Derby gegen den Ex-Klub von Trainer Jörg Förderer mag die Partie beim Tabellenletzten, die am Samstag um 19 Uhr in der Halle an der Graf-Recke-Straße beginnt, wie eine Pflichtübung anmuten. Wird aber kaum so sein, meint Förderer: „Die Düsseldorfer Mannschaft spielt aus meiner Sicht einen sehr guten Ball. Sie ist nur recht unerfahren.“ Zuletzt beobachtete der OSC-Coach die Landeshauptstädter im Spiel beim Tabellenführer TuS Wermelskirchen, als sie bis zur Pause gerade einmal mit einem Tor zurücklagen; am Ende stand es freilich 27:36 aus Sicht der Rather. Da fehlte ihnen aber auch schon ihr am Ellbogen verletzter Torjäger Markus Neukirchen, der auch heute nicht dabei sein wird. Dafür wurde kurzfristig sein Bruder Nikolas vom Verbandsligisten TV Angermund als Ersatz verpflichtet.

Die Rheinhauser haben ihrerseits auch ein paar Sorgen. Stephan Liekenbrock (Virusinfektion) und Marcel Wernicke (Erkältung) mussten in dieser Woche mit dem Training aussetzen, werden aber wohl heute wieder dabei sein. Steffen Heger plagte eine Schulterverletzung, aber auch er will in Düsseldorf mitwirken, nachdem er am Donnerstag wieder in die Vorbereitung einsteigen konnte. Kein Thema ist derweil für die Samstagspartie Torhüter Sebastian Bliß, der sich einen Muskelfaserriss zuzog. „Wir wollen da nichts riskieren“, sagt Jörg Förderer. Als zweiter Schlussmann neben Matthias Reckzeh, gerade 39 Jahre alt geworden, ist folglich der junge Lukas Stumpf mit von der Partie.

Thomas Kristaniak

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