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Schwerer Gang zum Zweiten

12.04.2012 | 18:32 Uhr
Schwerer Gang zum Zweiten
Tobias Bochwitz, Mirko Szymanowicz, Tim Gentges und Marcel Wernicke (von links) stehen in Leichlingen vor einer schweren Aufgabe. (Foto: Lars Fröhlich)

Duisburg.   Der Drittligist tritt am Freitagabend um 20 Uhr beim Tabellenzweiten Leichlinger TV an. Die Gastgeber brachten es zuletzt auf 13:1 Punkte in Serie.

Die Osterpause ist vorbei. Knapp drei Wochen nach dem letzten Spiel, dem knappen 31:29-Sieg über die TSG Altenhagen-Heepen, greift der OSC Rheinhausen am Freitagabend in der 3. Handball-Liga West wieder ins Geschehen ein – und hat eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Jörg Förderer muss beim Tabellenzweiten Leichlinger TV antreten; Spielbeginn in der Sporthalle am Hammer ist um 20 Uhr.

Durch den Erfolg über Altenhagen hat sich der OSC erst einmal der allerärgsten Sorgen entledigt. Fünf Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf den drittletzten Platz, den der VfL Eintracht Hagen belegt. Die Westfalen müssen am Samstag bei Spitzenreiter TuS Ferndorf antreten – auch kein leichter Gang.

Umso besser wäre es für die Rheinhauser, heute einen Coup im Bergischen Land zu schaffen, doch sind die Rollen freilich klar verteilt. „Wir gehen in jedes Spiel selbstbewusst, denn wir wissen, was wir können“, sagt Jörg Förderer. „Aber sicher, Leichlingen ist der klare Favorit. Sie spielen sehr guten Handball. Vielleicht gelingt uns trotzdem eine Überraschung.“ Optimismus zieht der Coach dabei aus den Eindrücken der abgelaufenen Übungswoche. In einem Trainingsspiel trafen seine Schützlinge auf die niederländische Junioren-Nationalmannschaft, die am Wochenende zuvor in Krefeld um die EM-Qualifikation gekämpft hatte. Einsatz und Moral passten, das – zweitrangige – Ergebnis auch. „Wichtig war mir, dass die Einstellung gestimmt hat und wir gut gespielt haben. Damit war ich sehr zufrieden“, so Jörg Förderer.

Dass der Gegner am Freitag eine andere Hausnummer darstellt, liegt auf der Hand. Die „Pirates“ aus Leichlingen erbeuteten aus den letzten sieben Spielen 13:1 Punkte, wobei besonders der Rückraum mit Matthias Achenbroich, Tim Menzlaff und Christian Born überzeugte. Auf OSC-Seite fehlt weiterhin der nach seiner Roten Karte gegen Uerdingen gesperrte Kapitän Jörg Schürmann.

Thomas Kristaniak

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