Schütteln und gewinnen
19.01.2012 | 19:22 Uhr 2012-01-19T19:22:00+0100
Duisburg.EVD-Trainer Franz Fritzmeier erwartet eine Reaktion der Füchse. Am Sonntag ist Dortmund an der Wedau zu Gast.
Einmal kräftig schütteln – und dann sechs Punkte anpeilen. Nach der hohen Niederlage in Frankfurt wollen die Füchse in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West wieder in die Spur finden. „Ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft“, sagt Franz Fritzmeier, der Trainer des EV Duisburg. Sein Team muss am Freitag um 20 Uhr beim Nachbarn Ratinger Ice Aliens ran. Am Sonntag, 18.30 Uhr folgt das Heimspiel gegen den EHC Dortmund.
Zügel angezogen
„Wir haben die Zügel etwas angezogen“, schaut Fritzmeier auf eine intensive Trainingswoche zurück. Denn auch bei den Ice Aliens, die wie Hamm und Königsborn zwar nicht zum Favoritenkreis auf einen der ersten vier Ränge zählen, wohl aber jederzeit einem der großen Fünf das Leben sehr schwer machen können, muss die Einstellung stimmen. „Dann wird das hart für Ratingen. Wenn sie nicht stimmt, wird es hart für uns“, so Fritzmeier. Ohne Wenn und Aber brauchen die Duisburger aber die drei Punkte aus der Nachbarstadt, um im Play-off-Rennen zu bleiben. „Ich gehe doch einfach mal davon aus, dass jeder einzelne richtig sauer ist“, so Fritzmeier nach der Niederlage vom Sonntag.
Offenbar sieht es von Düsseldorfer Seite so aus, dass Manuel Strodel eine Einsatzchance in der DEL-Mannschaft der DEG bekommt. Dafür wird aber Diego Hofland an die Füchse abgestellt, sodass keine Lücke entsteht.
Ohnehin sollte der EVD an diesem Wochenende nicht so dünn besetzt sein, wie es bei dem Spiel in Frankfurt der Fall war, was die Aufgabe bei den Löwen freilich nicht einfacher gemacht hat.
„Aber egal, mit welcher Besetzung wir gegen Dortmund auflaufen – Dortmund ist der Favorit“, will Fritzmeier nichts von möglicher Tiefstapelei des Gegners wissen. „Der EHC hat sich bislang schließlich keinerlei Blöße gegeben“, betont Fritzmeier. Die Elche hatten die Vorrunden-Meisterschaft gewonnen und stehen nach vier Spielen mit vier Siegen als einziges Team mit weißer Weste erneut an der Spitze der Endrunden-Tabelle.
Unschlagbar sind die Dortmunder freilich ebenso wenig. „Das haben die bisherigen Spiele gegen Dortmund gezeigt, auch wenn der EHC in beiden Fällen gewonnen hat“, so Fritzmeier. der sich allerdings noch nicht in die Aufstellungspläne für das Wochenende schauen lässt. Für die Fans wird die Partie gegen Dortmund in jeden Fall ein Highlight. Denn emotional waren die letzten Duelle in jedem Fall . . .
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