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Eishockey

Schon nach neun Sekunden schlug Courchaine zu

06.11.2012 | 22:19 Uhr
Schon nach neun Sekunden schlug Courchaine zu
Geschlossene Mannschaftsleistung: Der EVD siegte ungefährdet gegen Hamm.Foto: Diana Roos

Duisburg.   9:1 gegen Hammer Eisbären. Füchse-Trainer Franz Fritzmeier hatte von den Gästen aus Westfalen mehr Gegenwehr erwartet.

EV Duisburg –
Hammer Eisbären 9:1

Drittel: 3:0, 1:0, 5:1
Tore: 1:0 (0:09) Courchaine (Strodel, Hrstka), 2:0 (3:56) Strodel (Clarke Breitkreuz, Courchaine/5–4), 3:0 (8:28) Palka (Daniel Fischbuch), 4:0 (33:50) Riefers (Courchaine, Markus Schmidt/5–4), 5:0 (41:27) Hofland, 6:0 (43:36) Clarke Breitkreuz (Strodel, Courchaine), 6:1 (49:29) Weißleder (Bartzen/Loecke), 7:1 (52:02) Clarke Breitkreuz (Courchaine, Strodel), 8:1 (57:26) Hanke (Keussen, Dennis Fischbuch), 9:1 (59:35) Palka (Preibisch, Daniel Fischbusch). Strafen: Duisburg 8, Hamm 6+5+Spieldauer (Svejda). Zuschauer: 654.

Ein alter Bekannter schaute am Dienstagabend mal wieder in der Scania-Arena vorbei. Didi Hegen, Trainer des EV Duisburg zu DEL-Zeiten und aktuell Manager in Kaufbeuren, war beim Spiel des Eishockey-Oberligisten gegen die Hammer Eisbären zu Gast und sah das, was es zu Beginn seiner Amtszeit an der Wedau häufig und am Ende immer seltener gab: einen Sieg der Füchse. Das 9:1 (3:0, 1:0, 5:1) gegen die Westfalen war von der ersten Minute an völlig ungefährdet.

Das ist nicht einmal nur eine Floskel. denn vom ersten Bully bis zum ersten Jubel der Duisburger Fans vergingen tatsächlich nur neun Sekunden – dann hatte Adam Courchaine schon zum 1:0 eingeschossen. Ein wahrer Hammerschlag für die Gäste, die sich fortan kaum noch trauten, ihr Drittel auf konstruktive Weise zu verlassen. Björn Linda verbrachte im EVD-Kasten einen weitgehend sehr ruhigen Abend.

Die Gastgeber mussten wie befürchtet auf den neuen Förderlizenzspieler Marco Habermann wegen einer Schulterverletzung verzichten; dafür komplettierte diesmal Jari Neugebauer aus der Düsseldorfer DNL-Mannschaft das Aufgebot. Er und seine Teamkollegen taten sich dann im zweiten Spielabschnitt etwas schwerer mit dem Toreschießen, weil die Hammer nun zumindest in der Defensive besser standen. Den einzigen Treffer markierte Philip Riefers in Überzahl – für die hatte Jiri Svejda gesorgt. Der Tscheche leistete sich ein Frustfoul gegen Daniel Fischbuch und kassierte dafür von Schiedsrichter Zsolt Heffler fünf Minuten sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Ansonsten gab’s noch einen Pfostentreffer von Alexander Preibisch; mit einem solchen leitete dann auch Dennis Fischbuch das Schlussdrittel ein. Sekunden später erhöhte Diego Hofland auf 5:0. Immerhin wagten sich die Gäste danach doch mal nach vorn und verhinderten in Person von Ibrahim Weißleder in der 50. Minute den Shut-Out für Björn Linda. In der Folge schlug es freilich noch dreimal auf der Gegenseite ein, womit die Füchse nur knapp einen zweistelligen Erfolg verpassten.

EVD-Coach Franz Fritzmeier war überrascht von der Deutlichkeit des Spielverlaufs: „Ich hatte schon etwas mehr Gegenwehr von Hamm erwartet, denn so schlecht ist die Mannschaft eigentlich nicht. Aber mit noch mehr Zug von unserer Seite wären auch noch mehr Tore möglich gewesen.“

Friedhelm Thelen


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